Archiv für die Kategorie ‘webdesign’


Mittwoch, 16. Juni 2010

Haben Sie sich schonmal gefragt, wer sich eigentlich für die technische Programmierung interessiert, die hinter jeder Homepage steckt? Ihnen fällt niemand ein? Ich sag es Ihnen: Google und alle anderen Suchmaschinen haben ein großes Interesse daran, dass hier gute Arbeit geleistet wird. Warum? Weil hier der Unterschied zwischen der Qualität der einzelnen Websites deutlich wird – auch wenn sie wahrscheinlich rein optisch allesamt “gut” aussehen. Vergleichen Sie es mit einem Gebrauchtwagen, der optisch sehr gut aussieht aber vielleicht nur oberflächlich bearbeitet worden ist und eigentlich Schrott. Wenn es im Rahmen des Ranking bei Google darum geht, wer “oben” steht, haben Seiten die einen sog. validen Quellcode haben meist die Nase vorn.

Wie erkennt man nun aber ob die eigene Website einen sauberen Quellcode aufweist? Ganz einfach, das weltweite Konsortium genannt W3C, dass sich mit der Programmierung für das Internet beschäftigt, bietet ein kostenloses Tool zum Check und vor allem zur Anzeige von Fehlern auf der eigenen Homepage. Den sog. W3C Validator finden Sie hier, alles was Sie tun müssen ist die URL der Seite einzugeben, die Sie prüfen lassen möchten. Dann sehen sie entweder eine grüne Meldung oder aber eine rote Meldung nebst den Fehlern, die bei der Programmierung gemacht wurden. Diese gilt es im Falle eines Falles so lange zu beheben,  bis Ihnen der Validator “grünes” Licht gibt.

Nutzen Sie dieses Tool intensiv, um die Qualität Ihres Programmieres zu testen und bestehen Sie auf fehlerfreier Arbeit ggf. Nacharbeit. Ich nutze das Tool übrigens auch gern, wenn meine Kunden von mir ein Angebot eines externen Suchmaschinenoptimierers prüfen lassen wollen. Lassen Sie einfach dessen eigene Homepage überprüfen und sehen sich das Ergebnis an. Sollten hier schon Fehler vorhanden sein – wohlgemerkt auf der Homepage des  Suchmaschinenoptimierer höchst selbst bzw. seinen Referenzen – können Sie sich die Qualität der Arbeit, die er für Sie leisten möchte, an einer Hand ausrechnen! :-)

Valider Quellcode – dann klappt’s auch mit Google!

Alexander Zotz

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Dienstag, 20. April 2010

Stellen Sie sich bitte vor es ist Mittags, Sie laufen in Ihrer Pause durch die Stadt und haben ziemlich Hunger. Und wie Sie so des Weges schlendern, kommen Sie an zwei Fleischereien vorbei (in meinem süddeutschen Sprachgebrauch Metzger, aber ich versuche mich mal in hochdeutsch) bei denen Sie folgendes im Schaufenster bzw. auf den zahlreichen kleinen Schildern davor lesen:

Erster Fleischer: Wir haben Fleisch, Wurst und Schinken im Angebot.

Zweiter Fleischer: Heute für Sie im Angebot: leckere Mettbrötchen mit oder ohne Zwiebel, hausgemachter Wurstsalat und zarte Kalbsschnitzel.

Preisfrage: Wo gehen Sie wohl rein???

Sollte Ihre Wahl auf Nr. 1 fallen, so klicken Sie bitte jetzt das kleine Kreuzchen in der rechten oberen Ecke des Bildschirms und suchen den Schlachter Ihres Vertrauens auf. Wenn Sie sich für Nr.2 entscheiden, wollen wir Ihrer Entscheidungsfindung an dieser Stelle einmal etwas näher auf den Grund gehen: Wahrscheinlich hat Sie das zweite Angebot einfach mehr angesprochen, ohne dass Sie genau sagen können warum. Analyse: Es hat Sie angesprochen, weil der Metzger nicht einfach ganz allgemein gesagt, hat was es dort zu kaufen gibt. Er hat ganz im Gegenteil genau den Nerv bzw. ein akutes Bedürfnis von Ihnen angesprochen und seine tolle Lösung für Ihr “Problem” ansprechend, um nicht zu sagen appetitlich präsentiert…

- Im Internet, insbesondere auf den Homepages von Dienstleistern, funktioniert das haargenau und auch nur so. Bedürfnisse der Zielgruppe herausfinden (geht gut über Suchbegriffe), auf Bedürfnis eingehen (Thema aufnehmen auf einer einzelnen Seite Ihrer Homepage) und Lösung präsentieren (Ihr spezielles tolles Angebot). So einfach wär es, aber leider sind die leckeren Mettbrötchen im Internet immer noch eine Seltenheit – aber wer sie hat, der ist erfolgreich in der Kundengewinnung!

In diesem Sinne überlegen Sie zukünftig zweimal ob Sie einfach nur Ihr Angebot darstellen oder aber besser auf die Bedürfnisse Ihrer Zielgruppe eingehen wollen. Da liegen oftmals Welten dazwischen! :-)

Ihr

Alexander Zotz

PS: Noch mehr Online Marketing Beratung gibt’s hier…

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Donnerstag, 11. März 2010

Webdesign Preise sind so unterschiedlich wie in kaum einer anderen Dienstleistung. Die Preise für professionelles Webdesign fangen bei wenigen hundert Euro für kleinere Homepages & ähnliche Projekte an und reichen bis in die tausende, wenn nicht gar in den sechsstelligen Bereich wenn es um Webauftritte von großen Unternehmen geht. Wichter als der Preis ist jedoch die Qualität (!!!), die für den Preis X angeboten wird. Qualität, Qualität, Qualität! Möchte man eine 08/15 Homepage, die aussieht wie bei jedem anderen auch, oder möchte man sich schon durch ein indivuelles Design von der Masse abheben? Soll die Homepage gut in den Suchmaschinen gefunden werden?

Ich erlebe immer wieder Kunden, die mit einem vermeintlich “günstigen” Angebot für das Webdesign ihrer Homepage böse auf die Nase fallen. Denn erst wenn der Webdesigner seine Arbeit beendet hat (und seine Rechnung bezahlt wurde) und es darum geht, Neukunden über die eigene Homepage zu werben, zeigt sich das wahre Ausmaß des Schnäppchens. So ist oftmals keine zeitgemäße Programmierung verwendet worden – diese sollte möglichst aus xhtml & css bestehen und daher ist im Rahmen der Suchmaschinenoptimierung meist nicht viel zu erreichen. Im Gegenteil wird durch das dann gewonnene Wissen erkannt, dass gar eine neue – diesmal professionell aufgesetzte – Homepage notwendig ist. Damit ist das vermeintliche Schnäppchen de facto komplett rausgeworfenes Geld.

Bei einem Angebot inkl. Preis für Webdesign sollte also im Zweifel lieber etwas mehr bezahlt werden, anstatt hier am falschen Ende zu sparen und später die Konsequenzen tragen zu müssen. Generell würde ich aus meiner Erfahrung sagen, für die Homepage eines Dienstleister wie z.B. Berater, Anwälte usw. ist eine Flughöhe von 2.500 – 3.000 EUR angemessen als Preis für Webdesignund Programmierung einer Homepage. Es sollte tunlichst auf die Art der Programmierung geachtet werden – ein CMS nur bei echtem Bedarf und häufigen Änderungen, aber immer in sog. XHTML & CSS Programmierung. Und auch die Kreativität des Webdesigners sollte anhand von Referenzen geprüft werden.

Webdesign Preise müssen nicht überteuert sein, aber rechnen Sie einfach mal mit 20-30 Stunden Programmierarbeit für eine kleine bis mittlere Homepage und einem mittleren Stundensatz von 50-60 EUR. Dann sehen Sie, dass gute Arbeit nicht billig aber in jedem Fall ihren Preis wert ist. Schon bei der Auswahl eines professionellen Webdesigners unterstütze ich meine Kunden übrigens gerne, denn genau dort wird der Grundstein für den zukünftigen Erfolg im Online Marketing gelegt!

Was nix kostet is nix!

Alexander Zotz

PS: Aus trauriger Erfahrung (die meisten Kunden kommen dann zu mir, wenn es bereits schief ging und leider nicht schon vorab um sich eine Expertenmeinung einzuholen) kann ich sagen, dass ca. 90% aller günstigen Angebote einfach nur Schrott sind und daher selbst das wenige Geld nicht Wert. Ausnahmen bestätigen die Regel, aber auf die wird man als Laie nur selten treffen (auch wenn jeder meint, er bekäme es toll & günstig über einen Bekannten)…Finger weg davon!!!

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