Archiv für die Kategorie ‘tipps’


Mittwoch, 06. April 2011

Die Firma Euroweb mit dem Angebot der kostenlosen Homepage hat heute über die Nachfrage eines meiner Kunden wieder einmal meinen Weg gekreuzt. Aus juristischen Gründen bitte ich Sie als Leser sich einfach selbst ein Bild zu machen, bevor Sie irgendetwas unterschreiben. Einfach mal bei Google recherchieren und vor allem hellhörig werden bei folgendem Angebot, egal wie die aktuell gültige Firmenbezeichnung lautet:

  • Ihnen wird eine kostenlose Homepage, Unternehmensvideo u.ä. angeboten, z.B. als Referenzkunde
  • Es gibt einen Vertreterbesuch vor Ort oder auch die telefonische Variante (bei Selbständigen sind auch mündliche Verträge gültig und können nicht wie bei Verbrauchern widerrufen werden!)
  • drängen auf Ihre Unterschrift unter einen Vertrag

Immer wenn etwas kostenlos angeboten wird solle man sehr skeptisch sein. In der Rolle als Verbraucher schenken Sie demjenigen, der Ihnen sagt Sie hätten ein Auto gewonnen normal keinen Glauben – viele Selbstständige glauben aber treudoof daran, dass man Ihnen eine kostenlose Homepage schenkt.

Faustregel: Was nix kostet is nix!

Ihr

Alexander Zotz

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Dienstag, 13. Juli 2010

Soeben ist mir ein echt toller Newsletter zugegangen, der alles, aber auch wirklich alles, auf den Punkt bringt was es zum Hype-Thema Social Media zu sagen gibt. Social Media dient der Imagebildung und Bekanntheit, aber nicht dem Verkauf bzw. der direkten Kundengewinnung als solchem! :-)

Bitte lesen Sie hierzu den Original-Auszug des Newsletters aus der Xing-Gruppe “Methoden des Vertriebserfolgs”:

Das Internet hat in den letzten Jahren durch das Upgrade „Web 2.0“ massiv an Vielfalt und Interaktionsmöglichkeit gewonnen. Es ermöglicht nun einen ungleich vielfältigeren Dialog rund um Produkte, Dienstleistungen, Erfahrungen, Erlebnisse usw.

SOCIAL MEDIA ist deshalb natürlich in aller Munde und tritt zunehmend in Konkurrenz zur klassischen, unternehmensgesteuerten Werbung. Der Endverbraucher greift damit aktiv in den Prozess der Markenkommunikation ein. Für Unternehmen birgt das zwar einige Risiken, vor allem aber auch Chancen. Meinungsäußerungen zu Produkten und Marken können aufgrund ihrer Authentizität und Glaubwürdigkeit besser überzeugen als klassische Werbung und bieten Interessierten zudem Orientierung und mehr Transparenz.

Gleichwohl stellt ist es für viele langjährig bestehende Unternehmen schwierig, ihre vorhandenen Kundenkontakte sinnvoll ins SOCIAL WEB zu übertragen und daraus dann auch echte Mehrwerte für alle Seiten zu generieren. Denn darauf kommt es aus unserer Sicht an. Eine Facebook-Seite nur um der Facebook-Seite Willen, ist wohl eher eine sinnlose Facebook-Seite.

Und die zwei Kernfragen im Gruppenkontext sind:

1. Ist SOCIAL MEDIA als Verkaufsinstrument geeignet?

Wir meinen NEIN. Verkaufen werden immer Verkäufer. In einem Geschäft, in einem Büro, bei uns zu Hause oder in einem virtuellen Verkaufsraum. Es ist schwer vorstellbar, dass sich jemand beispielsweise bei Facebook registriert, um etwas zu kaufen. Zumindest nicht direkt.
SOCIAL MEDIA sind Plattformen für Communities, die sich mit Produkten, Unternehmen und anderen Themen kritisch auseinander setzen und darüber Inhalte produzieren. Es werden persönliche Erfahrungen weitergegeben die dann zu einem Verkauf führen KÖNNEN.

SOCIAL MEDIA ist ein Kommunikationsinstrument, kein Verkaufsinstrument, kein Werbeinstrument.

Nicht viel anders als normale Gespräche, oder?

2. Ist SOCIAL MEDIA für die Job- und Personalsuche geeignet?

Wir meinen JA. Web 2.0-Plattformen wie XING, Facebook oder LinkedIn werden die Strukturen im Recruiting nachhaltig verändern. 72 Prozent der Unternehmen planen, in Zukunft stärker in sozialen Netzwerken zu rekrutieren. Der zunehmende Fachkräftemangel zwingt vor allem spezialisierte Firmen, ihr Employer-Branding auf den entsprechenden Plattformen auszubauen.

Uns interessiert wie immer Ihre persönliche Meinung. Schreiben Sie was Sie zu diesem brandaktuellen Thema an Erfahrungen gesammelt haben und wie Sie mit dem Thema umgehen.

Eine erfolgreiche wünscht Ihnen

Ihr
Michael L*


Dieser Newsletter wurde von Moderator Michael L* für die Gruppe “Methoden des Vertriebserfolgs” verfasst.

Besuchen Sie hier die Gruppe: http://www.xing.com/net/vertriebserfolg/

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Donnerstag, 08. Juli 2010

Was sind Sitelinks für Google Adwords?

Mit Sitelinks werden Links bezeichnet, die z.B. in einer Google Adwords Anzeige zusätzlich zur normalen Verlinkung angezeigt werden. Dies bietet die Möglichkeit z.B. direkt in die wichtigsten Bereiche der dahinter liegenden Homepage hinein zu verlinken, also einen sog. Deeplink zu setzen. Wenn Sie sich etwa an Unternehmen und auch Privatleute richten, findet jeder schon in der Google Adwords Anzeige den richtigen Weg zu “seinem” speziellen Bereich. Auf diese Weise können Zielgruppen noch besser und individueller angesprochen werden.

Bisher gab es Sitelinks bereits in den normalen Suchergebnissen, allerdings nur für Websites die besonders wichtig und groß waren – z.B. bei großen Unternehmen. Diesen hat Google es ermöglicht quasi einen Teil Ihrer Navigation bzw. spezielle Angebote bereits ganz vorne in der Google Suche anzuzeigen. Im Rahmen von Adwords war dies bisher ebenfalls für große Kunden mit starken Marken möglich.

Nun kann diese nützlichen Sitelinks Jedermann nutzen – solang er die Anzeige mit dem höchsten Anzeigenrang besitzt. Einfach ausgedrückt: Wer auf Position 1 steht (und den entsprechenden Klickpreis dafür bezahlt), der kann sein eigenes Angebot umfassender darstellen als alle anderen Konkurrent im normalen Anzeigeformat. Vorteil: Noch stärkere optische Präsenz und mehr Klicks. Nachteil: Dieses muß durch Pos. 1 unter allen Adwords Anzeigen quasi “erkauft” bzw. über den Qualitätsfaktor erarbeitet werden.

Weitere Informationen und Beispiele finden Sie hier

Kunden von az online marketing profitieren natürlich automatisch von dieser Änderung, dort wo es sinnvoll (und nicht zu teuer) ist, nutzen wir diese Erweiterung sehr gerne!

Ihr

Alexander Zotz

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Mittwoch, 23. Juni 2010

In Anbetracht der knappen Zeit (gleich geht’s in Südafrika um die Wurst) möchte ich in dieser Woche ein Praxisbeispiel für eine suchmaschinenoptimierte Landingpage liefern. Unter Landingpage versteht eine Unterseite der Homepage, die auf eine spezielle Zielgruppe und deren Bedürfnisse abgestimmt ist. Suchmaschinenoptimiert ist diese dann, wenn Sie genau dort gefunden wird, wo die jeweilige Zielgruppe bei Google danach sucht.

Bitte spielen Sie nun Zielgruppe (einen Steuerberater, der sich in Sachen Marketing & Werbung schlau macht) und suchen bei Google nach den Schlagworten “Steuerberater Werbung”, “Steuerberater Marketing”, “Steuerberater Mandantengewinnung”. Im Normalfall sollten Sie dann (in ganz Deutschland) auf der ersten Seite der normalen Suchergebnisse einen Eintrag finden, der Sie zur entsprechenden Landingpage meiner Homepage zum Thema Steuerberater Werbung weiterleitet

Gefunden & beeindruckt? Dann drehe ich in dieser Woche einmal den Spieß um und fordere Sie auf, in den Kommentaren zu diesem Beitrag zu schreiben warum die Landingpage dort steht – sprich die Antworten auf die Frage zu liefern “Was wurde wahrscheinlich alles gemacht?!”

Ich freue mich auf eine spannende Diskussion!

Ihr

Alexander Zotz

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Mittwoch, 16. Juni 2010

Haben Sie sich schonmal gefragt, wer sich eigentlich für die technische Programmierung interessiert, die hinter jeder Homepage steckt? Ihnen fällt niemand ein? Ich sag es Ihnen: Google und alle anderen Suchmaschinen haben ein großes Interesse daran, dass hier gute Arbeit geleistet wird. Warum? Weil hier der Unterschied zwischen der Qualität der einzelnen Websites deutlich wird – auch wenn sie wahrscheinlich rein optisch allesamt “gut” aussehen. Vergleichen Sie es mit einem Gebrauchtwagen, der optisch sehr gut aussieht aber vielleicht nur oberflächlich bearbeitet worden ist und eigentlich Schrott. Wenn es im Rahmen des Ranking bei Google darum geht, wer “oben” steht, haben Seiten die einen sog. validen Quellcode haben meist die Nase vorn.

Wie erkennt man nun aber ob die eigene Website einen sauberen Quellcode aufweist? Ganz einfach, das weltweite Konsortium genannt W3C, dass sich mit der Programmierung für das Internet beschäftigt, bietet ein kostenloses Tool zum Check und vor allem zur Anzeige von Fehlern auf der eigenen Homepage. Den sog. W3C Validator finden Sie hier, alles was Sie tun müssen ist die URL der Seite einzugeben, die Sie prüfen lassen möchten. Dann sehen sie entweder eine grüne Meldung oder aber eine rote Meldung nebst den Fehlern, die bei der Programmierung gemacht wurden. Diese gilt es im Falle eines Falles so lange zu beheben,  bis Ihnen der Validator “grünes” Licht gibt.

Nutzen Sie dieses Tool intensiv, um die Qualität Ihres Programmieres zu testen und bestehen Sie auf fehlerfreier Arbeit ggf. Nacharbeit. Ich nutze das Tool übrigens auch gern, wenn meine Kunden von mir ein Angebot eines externen Suchmaschinenoptimierers prüfen lassen wollen. Lassen Sie einfach dessen eigene Homepage überprüfen und sehen sich das Ergebnis an. Sollten hier schon Fehler vorhanden sein – wohlgemerkt auf der Homepage des  Suchmaschinenoptimierer höchst selbst bzw. seinen Referenzen – können Sie sich die Qualität der Arbeit, die er für Sie leisten möchte, an einer Hand ausrechnen! :-)

Valider Quellcode – dann klappt’s auch mit Google!

Alexander Zotz

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