Archiv für die Kategorie ‘strategie’


Sonntag, 26. Februar 2012

In diesen Tagen kommt man nicht umhin, sich den neuen Online-Shop von MediaMarkt einmal näher anzusehen. Es werden wie üblich Millionen in Fernsehwerbung gepumpt und als Profi fragt man sich, ob es nicht sinnvoller gewesen wäre, zunächst ein paar Euros mehr in den Shop selbst zu stecken. Alles in allem befindet sich dieser von der Qualität her eher auf dem Niveau eines Mittelständlers, der für kleines Geld den Freund eines Freundes mit dessen Umsetzung beauftragt hat.

Daher heute ein Worst-Practise-Beispiel was so alles schiefgehen kann und warum so ein Shop mehr ist, als einfach ein paar Produkte ins Internet zu stellen und mit einem “Jetzt-Kaufen” Button zu versehen. Es gibt so viele handwerkliche und strategische Fehler, dass ich mich in diesem kurzen Beitrag auf die Highlights beschränke – alle Details finden Sie in der einschlägigen Fachpresse.

  1. Alte Domain mit guten Rankings für Begriffe wie “Playstation” u.ä. wurde einfach unter den Tisch fallen gelassen, anstatt diese gut gerankten Seiten gezielt zu analysieren und auch zukünftig für den Shop beizubehalten wurde einfach tabula rasa gemacht
  2. Navigationskonzept ist ein Chaos: Es wird eine horizontale und gedoppelt vertikale Navigation verwendet, die aber inhaltlich nicht konsistent ist – z.B. fehlt der Punkt “Spielekonsolen” in der horizontalen Variante und wer Computersoftware sucht, diese unter “Computer & Büro” vermutet, wird sich wundern und viel klicken müssen bis er am Ziel ist
  3. Die Anzahl der Artikel ist lächerlich für einen Online-Shop dieser Größe, es sind ca. 2500 Artikel online – jeder Markt vor Ort bietet ein Vielfaches davon an Auswahl (sprich man kann sich die Suche, ob es das gewünschte Produkt ggf. im MM Online-Shop gibt getrost sparen)
  4. Es soll wohl offensichtlich gar nicht online verkauft werden, die Abholung in der Filiale ist im Bestellprozess voreingestellt (so mancher wird dies übersehen und sich wundern, warum der Paketdienst nicht klingelt)
  5. Um diese “Strategie” zu unterstreichen werden Versandkosten erhoben, die spätestens seit amazon in diesem Bereich nicht mehr zeitgemäß sind (Liebes Management: Es geht nicht darum, den Käufer zwischem MM online und offline zu verteilen, sondern zuallererst einmal dafür zu Sorgen, dass er überhaupt erst bei MM und nicht etwa bei der Konkurrenz im Web kauft…mal drüber nachdenken und über das eigene Universum hinausblicken…)
  6. Der Bestellprozess ist was die Usability angeht der Witz der Woche, jede Standardsoftware bekommt das besser hin – ja und kluge Shop-Betreiber haben auch entdeckt, dass man den Kunden nicht mehr zwingt das 300. Kundenkonto zu eröffnen durch einen Registrierungszwang…denn das kostet massiv CONVERSION (dieses Wort einfach mal nachschlagen, das wird in Zukunft sicherlich ohnehin Tagesthema im MM-Management…)
  7. Die Suchfunktion ist ebenso gruselig, fündig wird man da genau wie über die Navigation kaum
  8. Und noch drei Dutzend weitere haarsträubende Fehler….

Insofern ist es MM gelungen, den Shop so unattraktiv zu machen, dass die Kunden lieber in den stationären Handel gehen. Oder aber zur Online Konkurrenz…bei amazon.de dürften zum Launch des Shops des Wettbewerbers die Korken geknallt haben, was besseres hätte denen gar nicht passieren können!

In diesem Sinne: Was lang währt, wird leider nicht immer gut. Mediamarkt: Seid Ihr denn blöd???

Ihr

Alexander Zotz

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Donnerstag, 23. September 2010

Aus aktuellem Anlaß gibt es mit diesem Eintrag mal keinen nützlichen Tipp, sondern einen Blick hinter die Kulissen der Werbetreibenden im Internet. Geht es Ihnen auch so, dass manchmal eine Flut von Werbebannern über Sie hereinbricht egal wo Sie sich gerade im Netz tummeln – und zwar alle von den gleichen Anbietern? Zufall? Nein!

In den letzten Tagen habe ich auf der Suche nach Klamotten für den Winter mehrere Anbieter im Internet besucht, unter anderem den Shop von C&A und Zalando. Und plötzlich, wie durch Geisterhand, schreien mich seitdem Werbebanner genau dieser beiden Anbieter an. Und zwar auf sonstigen Portalen wie z.B. beim täglichen Check der lokalen Nachrichten auf den Seiten der Rheinischen Post. Na ja die machen halt verstärkt Werbung, mag der ein oder andere denken. Schön wär’s!

Denn diese Werbung ist personalisiert, d.h. beim Besuch der Shops wurde auf meinem Rechner ein sog. Cookie gespeichert. Eine kleine, meist nützliche Textdatei die z.B. dazu dient Formulare nicht immer neu ausfüllen zu müssen oder bei amazon mit Namen begrüßt zu werden. Werbetreibende setzen diese Cookies jedoch auch gezielt ein, um potentielle Kunden immer und immer wieder mit eigener Werbung anzusprechen. Der Marketingprofi weiß, dass es im Durchschnitt 7 Kontakte benötigt bis ein Kunde kauft. Diese Cookies der Anbieter werden dann von den Portalen ausgelesen, auf denen Sie sich informieren was in der Welt draußen so los ist. Und durch die Information “Der war schonmal im Shop von C&A” werden Ihnen prompt auch nur noch die Werbebanner von C&A eingeblendet – von Marketingprofis genau geplant – mit Zufall hat dies längst nichts mehr zu tun. Frequency Cap ist das Zauberwort hierzu.

Mich nervt das inzwischen tierisch, müßte ich nicht von berufswegen Werbung gucken, hätte ich längst eine Werbeblocker installiert. Auf die Spitze getrieben wird dies von Zalando, was aber nicht dazu führt dass ich dort kaufe. Zum einen wird das Sortiment nicht besser, auch nicht wenn man mich zum fünften Mal anschreit dort etwas zu kaufen. Zum anderen wirft dieser Anbieter mit Gutscheinen und Rabatten nur so um sich (das letzte aufbäumen eines toten Patienten?), 20% Rabatt, 35 EUR Rabatt und und und.

Das zeigt mir als Nutzer nur eines: Vollkommen überhöhte reguläre Preise, wer zum normalen Preis kauft ist dumm! Einen kleinen Ausflug in die Volkswirtschaftslehre kann ich mir dabei auch nicht verkneifen – als kleinen Tipp sozusagen: Durch zuviele Rabattaktionen (oder stetig sinkende Preise in der VWL) wird das Gegenteil vom Kauf ausgelöst: der Käufer zögert, weil er Angst hat dass es die gleiche Ware doch noch etwas günstiger geben könnte und er draufzahlt, wenn er jetzt gleich kauft. Kaufzurückhaltung im Fachchinesisch genannt. Und genau so geht es mir nun…

Ein Glück, dass die Sonne wieder da ist und die Winterjacke daher nicht sofort gekauft werden muß! :-)

Ihr

Alexander Zotz

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Dienstag, 13. Juli 2010

Soeben ist mir ein echt toller Newsletter zugegangen, der alles, aber auch wirklich alles, auf den Punkt bringt was es zum Hype-Thema Social Media zu sagen gibt. Social Media dient der Imagebildung und Bekanntheit, aber nicht dem Verkauf bzw. der direkten Kundengewinnung als solchem! :-)

Bitte lesen Sie hierzu den Original-Auszug des Newsletters aus der Xing-Gruppe “Methoden des Vertriebserfolgs”:

Das Internet hat in den letzten Jahren durch das Upgrade „Web 2.0“ massiv an Vielfalt und Interaktionsmöglichkeit gewonnen. Es ermöglicht nun einen ungleich vielfältigeren Dialog rund um Produkte, Dienstleistungen, Erfahrungen, Erlebnisse usw.

SOCIAL MEDIA ist deshalb natürlich in aller Munde und tritt zunehmend in Konkurrenz zur klassischen, unternehmensgesteuerten Werbung. Der Endverbraucher greift damit aktiv in den Prozess der Markenkommunikation ein. Für Unternehmen birgt das zwar einige Risiken, vor allem aber auch Chancen. Meinungsäußerungen zu Produkten und Marken können aufgrund ihrer Authentizität und Glaubwürdigkeit besser überzeugen als klassische Werbung und bieten Interessierten zudem Orientierung und mehr Transparenz.

Gleichwohl stellt ist es für viele langjährig bestehende Unternehmen schwierig, ihre vorhandenen Kundenkontakte sinnvoll ins SOCIAL WEB zu übertragen und daraus dann auch echte Mehrwerte für alle Seiten zu generieren. Denn darauf kommt es aus unserer Sicht an. Eine Facebook-Seite nur um der Facebook-Seite Willen, ist wohl eher eine sinnlose Facebook-Seite.

Und die zwei Kernfragen im Gruppenkontext sind:

1. Ist SOCIAL MEDIA als Verkaufsinstrument geeignet?

Wir meinen NEIN. Verkaufen werden immer Verkäufer. In einem Geschäft, in einem Büro, bei uns zu Hause oder in einem virtuellen Verkaufsraum. Es ist schwer vorstellbar, dass sich jemand beispielsweise bei Facebook registriert, um etwas zu kaufen. Zumindest nicht direkt.
SOCIAL MEDIA sind Plattformen für Communities, die sich mit Produkten, Unternehmen und anderen Themen kritisch auseinander setzen und darüber Inhalte produzieren. Es werden persönliche Erfahrungen weitergegeben die dann zu einem Verkauf führen KÖNNEN.

SOCIAL MEDIA ist ein Kommunikationsinstrument, kein Verkaufsinstrument, kein Werbeinstrument.

Nicht viel anders als normale Gespräche, oder?

2. Ist SOCIAL MEDIA für die Job- und Personalsuche geeignet?

Wir meinen JA. Web 2.0-Plattformen wie XING, Facebook oder LinkedIn werden die Strukturen im Recruiting nachhaltig verändern. 72 Prozent der Unternehmen planen, in Zukunft stärker in sozialen Netzwerken zu rekrutieren. Der zunehmende Fachkräftemangel zwingt vor allem spezialisierte Firmen, ihr Employer-Branding auf den entsprechenden Plattformen auszubauen.

Uns interessiert wie immer Ihre persönliche Meinung. Schreiben Sie was Sie zu diesem brandaktuellen Thema an Erfahrungen gesammelt haben und wie Sie mit dem Thema umgehen.

Eine erfolgreiche wünscht Ihnen

Ihr
Michael L*


Dieser Newsletter wurde von Moderator Michael L* für die Gruppe “Methoden des Vertriebserfolgs” verfasst.

Besuchen Sie hier die Gruppe: http://www.xing.com/net/vertriebserfolg/

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Donnerstag, 08. Juli 2010

Was sind Sitelinks für Google Adwords?

Mit Sitelinks werden Links bezeichnet, die z.B. in einer Google Adwords Anzeige zusätzlich zur normalen Verlinkung angezeigt werden. Dies bietet die Möglichkeit z.B. direkt in die wichtigsten Bereiche der dahinter liegenden Homepage hinein zu verlinken, also einen sog. Deeplink zu setzen. Wenn Sie sich etwa an Unternehmen und auch Privatleute richten, findet jeder schon in der Google Adwords Anzeige den richtigen Weg zu “seinem” speziellen Bereich. Auf diese Weise können Zielgruppen noch besser und individueller angesprochen werden.

Bisher gab es Sitelinks bereits in den normalen Suchergebnissen, allerdings nur für Websites die besonders wichtig und groß waren – z.B. bei großen Unternehmen. Diesen hat Google es ermöglicht quasi einen Teil Ihrer Navigation bzw. spezielle Angebote bereits ganz vorne in der Google Suche anzuzeigen. Im Rahmen von Adwords war dies bisher ebenfalls für große Kunden mit starken Marken möglich.

Nun kann diese nützlichen Sitelinks Jedermann nutzen – solang er die Anzeige mit dem höchsten Anzeigenrang besitzt. Einfach ausgedrückt: Wer auf Position 1 steht (und den entsprechenden Klickpreis dafür bezahlt), der kann sein eigenes Angebot umfassender darstellen als alle anderen Konkurrent im normalen Anzeigeformat. Vorteil: Noch stärkere optische Präsenz und mehr Klicks. Nachteil: Dieses muß durch Pos. 1 unter allen Adwords Anzeigen quasi “erkauft” bzw. über den Qualitätsfaktor erarbeitet werden.

Weitere Informationen und Beispiele finden Sie hier

Kunden von az online marketing profitieren natürlich automatisch von dieser Änderung, dort wo es sinnvoll (und nicht zu teuer) ist, nutzen wir diese Erweiterung sehr gerne!

Ihr

Alexander Zotz

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Mittwoch, 19. Mai 2010

Der Qualitätsfaktor bei Google Adwords

Kennen Sie den Qualitätsfaktor bei Google Adwords? Nein?! Dann sind wir schon beim ersten Stolperstein in Adwords, denn der Qualitätsfaktor entscheidet darüber, wieviel Budget Sie in die Hand nehmen müssen um auf die Summe von X Klicks zu kommen. Google ist sich in diesem Punkt leider selbst der nächste und zeigt den Qualitätsfaktor in der normalen Ansicht gar nicht an (!!!), dieser muß separat angehakt werden um sichtbar zu sein.

Anhand dieses Faktors gewichtet Google die von Ihnen ausgewählten Keywords in einer Skala von 0-10 wobei 0 bedeutet dass das Keyword überhaupt nicht relevant (aus Google Sicht) für Sie ist und auf der anderen Seite ein Keyword mit Faktor 10 nicht mehr besser, treffender sein könnte. Pauschal kann gesagt werden, alles was sich im Rahmen von 5-7 bewegt ist ein Keyword das beibehalten werden kann, den Rest bitte durch passendere Keywords ersetzen.

Welchen Einfluss hat der Qualitätsfaktor bei Google Adwords auf das Ranking der Anzeigen?

Antwort: Er ist der größte Hebel, den es im System Adwords gibt! Das bedeutet dass man entweder auf hohe Qualität (=Passgenauigkeit) der Keywords achtet, oder aber tiefer in die Tasche greifen muss, um die gleiche Position bei den Anzeigen zu erzielen. Auf diese Weise zahlt ein Konkurrent, der bei gleichen Keywords einen Qualitätsfaktor von sagen wir 7 erzielt ein gutes Stück weniger als Sie selbst z.B. mit einem Qualitätsfaktor von nur 5. Hierdurch lassen sich meiner Erfahrung nach 30-50% des Gesamtbudgets einsparen – bei gleicher oder sogar besserer Position in der Rangfolge der Anzeigen.

Optimieren läßt sich der Qualitätsfaktor durch regelmäßige Arbeit am Konto, z.B. Verbesserung von Anzeigentexten, regelmäßiges Aussieben von Keywords und ggf. sogar Optimierung der jeweiligen Zielseite. Neben dem Qualitätsfaktor, der sich auf einzelne Keywords bezieht, gibt es auch einen den man nicht einsehen, sondern nur erahnen kann. Den Qualitätsfaktor des gesamten Kontos. Hier fließen übergeordnet eine Menge Faktoren ein, kurz gesagt steht ein Konto dass regelmäßig gepflegt wird besser da als eines, das vor sich hin gammelt. Auch hier zahlt sich die Arbeit, die man in das Konto steckt wieder in barer Münze aus und wird von Google durch niedrigere Klickpreise belohnt.

Also machen Sie sich selbst an die Arbeit um Google nicht mehr Geld hinterher zu werfen als unbedingt nötig – oder beauftragen Sie einen Experten mit Optimierung & laufender Pflege Ihres Adwords Accounts – es lohnt sich!

Geiz ist (gerade bei Adwords) geil!

Herzliche Grüße,

Alexander Zotz

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Donnerstag, 06. Mai 2010

In meinem heutigen Eintrag erfahren Sie, warum es im Rahmen der Adwords Optimierung besonders wichtig ist die Keywords zu optimieren. Immer wieder lerne ich Kunden kennen, die über einen Adwords Account mit einer großen Anzahl von Keywords verfügen. Zig tausende Keywords, wenn nicht gar mehrere zehntausend Keywords sind dabei keine Seltenheit.

Die Tagesbudgets sind im Gegensatz zu der Anzahl an Keywords jedoch meist im sehr überschaubaren Rahmen, sodass die Rechnung gar nicht aufgehen kann. Bei z.B. 10 EUR Tagesbudget und einem Klickpreis von um 1-2 EUR in vielen Branchen pro einzelnem Klick (!) können pro Tag eben nur 5-10 Klicks eingesammelt werden. Dementsprechend macht es auch keinen Sinn für 5-10 Klicks mehrere hundert Keywords einzubuchen (da reicht ein einziges Keyword meist schon aus) und Google nach dem Zufallsprinzip auswählen zu lassen, wo die Anzeige dann letzlich geschaltet wird. Derartige Kampagnen sind selten erfolgreich und durch die Breite Streuung vielmehr Geldverschwendung. Alle Blumenbeete im Stadtpark mit einer kleinen 10 L Gießkanne zu wässern klappt auch nicht, wenn Sie sich jedoch ein kleines Beet rauspicken indem die schönsten Blumen wachsen steigen die Erfolgschancen immens!

Meine Empfehlung für die Adwords Optimierung bezogen auf die Keywords lautet daher: Weniger ist mehr. Oftmals reicht es vollkommen aus auf ein oder zwei Dutzend Keywords zu optimieren, um das Budget auszuschöpfen. Konzentrieren Sie sich auf die wesentlichen Keywords – auch wenn diese pro Klick etwas teurer sind – und versuchen Sie für diese möglichst bei jeder Suchanfrage angezeigt zu werden. Erst wenn das Budget steigt sollten Sie sich vom “harten Kern” weg bewegen und zusätzliche Keywords buchen. Die Profis nennen das “Long Tail Optimierung” d.h. über eine Masse an günstigen Keywords letzendlich doch auf die nötige Klickzahl zukommen. Diesem stimme ich zu, allerdings erst dann und keinesfalls bevor Sie bei Ihren wichtigsten Keywords die optimale Präsenz zeigen und das Budget so hoch ist, dass Ihre Anzeige bei jeder Suchanfrage ausgeliefert wird.

Falls Ihnen das alles zu kompliziert übernehme ich als zertifizierter Google Advertising Professional die Adwords Optimierung gerne für Sie – Anruf genügt!

In diesem Sinne – weniger ist oftmals mehr wenn es darum geht Keywords zu optimieren,

Alexander Zotz

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Dienstag, 20. April 2010

Stellen Sie sich bitte vor es ist Mittags, Sie laufen in Ihrer Pause durch die Stadt und haben ziemlich Hunger. Und wie Sie so des Weges schlendern, kommen Sie an zwei Fleischereien vorbei (in meinem süddeutschen Sprachgebrauch Metzger, aber ich versuche mich mal in hochdeutsch) bei denen Sie folgendes im Schaufenster bzw. auf den zahlreichen kleinen Schildern davor lesen:

Erster Fleischer: Wir haben Fleisch, Wurst und Schinken im Angebot.

Zweiter Fleischer: Heute für Sie im Angebot: leckere Mettbrötchen mit oder ohne Zwiebel, hausgemachter Wurstsalat und zarte Kalbsschnitzel.

Preisfrage: Wo gehen Sie wohl rein???

Sollte Ihre Wahl auf Nr. 1 fallen, so klicken Sie bitte jetzt das kleine Kreuzchen in der rechten oberen Ecke des Bildschirms und suchen den Schlachter Ihres Vertrauens auf. Wenn Sie sich für Nr.2 entscheiden, wollen wir Ihrer Entscheidungsfindung an dieser Stelle einmal etwas näher auf den Grund gehen: Wahrscheinlich hat Sie das zweite Angebot einfach mehr angesprochen, ohne dass Sie genau sagen können warum. Analyse: Es hat Sie angesprochen, weil der Metzger nicht einfach ganz allgemein gesagt, hat was es dort zu kaufen gibt. Er hat ganz im Gegenteil genau den Nerv bzw. ein akutes Bedürfnis von Ihnen angesprochen und seine tolle Lösung für Ihr “Problem” ansprechend, um nicht zu sagen appetitlich präsentiert…

- Im Internet, insbesondere auf den Homepages von Dienstleistern, funktioniert das haargenau und auch nur so. Bedürfnisse der Zielgruppe herausfinden (geht gut über Suchbegriffe), auf Bedürfnis eingehen (Thema aufnehmen auf einer einzelnen Seite Ihrer Homepage) und Lösung präsentieren (Ihr spezielles tolles Angebot). So einfach wär es, aber leider sind die leckeren Mettbrötchen im Internet immer noch eine Seltenheit – aber wer sie hat, der ist erfolgreich in der Kundengewinnung!

In diesem Sinne überlegen Sie zukünftig zweimal ob Sie einfach nur Ihr Angebot darstellen oder aber besser auf die Bedürfnisse Ihrer Zielgruppe eingehen wollen. Da liegen oftmals Welten dazwischen! :-)

Ihr

Alexander Zotz

PS: Noch mehr Online Marketing Beratung gibt’s hier…

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Montag, 12. April 2010

Nun ist es offiziell: Zukünftig zählt auch die Ladegeschwindigkeit einer Homepage, das sog. Page Speed als ein wichtiges Kriterium für die Auswahl der Suchergebnisse. Eine entsprechende Applikation wurde von Google bereits in den Webmaster Tools integriert, außerdem wird entsprechende Hilfestellung angeboten und in diversen Foren stark diskutiert.

Vor dem Hintergrund steigender Bandbreiten im Internet ein wie ich finde konsequenter und sinnvoller Schritt, der endlich die Spreu vom Weizen trennt. Dies wird sich positiv auswirken auf professionelle Anbieter, die auch auf belastbare Technik im Hintergrund achten. Zurück gedrängt werden Seiten, die bei irgendwelchen Billig-Hostern liegen und in Sachen Geschindigkeit nicht in der ersten Liga mitspielen können.

Der Blog auf dieser Homepage benötigt im Mittel etwa 0,6 Sek Ladezeit und wird von Google damit als schneller als 98% der Vergleichswerte eingestuft. Das bedeutet ein besseres Ranking & ein Dankeschön – eben für den Weg einen professionellen Host zu wählen.

Wie der Zufall es will, landen wir damit direkt wieder bei einem Eintrag von vor zwei Wochen zum Thema Webhosting

Schnell, schneller, Google!

Ihr

Alexander Zotz

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Dienstag, 06. April 2010

Immer wieder reagieren meine Kunden verwundert, wenn Sie dem Angebot entnehmen, dass meine “Vertragslaufzeit” gar keine Vertragslaufzeit ist, sondern die Zusammenarbeit jeden Monat beendet werden kann – falls sich der gewünschte Erfolg einmal nicht einstellt. Gerade bei den qualitativ höchst unterschiedlichen Anbietern, die sich allesamt der “Suchmaschinenoptimierung” (SEO) rühmen sind Vertragslaufzeiten von bis zu 24 Monaten keine Seltenheit. Das gilt sowohl für den kleinen Hinterhof-SEO’ler aber und Tatsache (leider) auch für große deutsche Online- und Performance Marketing Spezialagenturen, die es eigentlich besser wissen sollten.

Ihnen allen fehlt meist ein entscheidender Punkt: den Erfolg in der Sache, der den Kunden automatisch bei der Stange hält. Darum wird der Kunde stattdessen durch Laufzeiten gebunden um nicht zu sagen gefesselt, sodass er – bevor er dann endlich irgendwann das Weite bzw. einen brauchbaren Anbieter suchen kann – zumindest noch ein paar Euros da läßt. Und währenddessen wird bereits der nächste dumme Kunde gesucht, der sich auf warme Worte und das Laufzeitspielchen einläßt. Es gibt so einige Firmen die dauerhaft gut mit diesem Geschäftsmodell leben!

Drum achten Sie beim nächsten Angebot eines Dienstleisters ruhig mal auf genau diesen Punkt: Denn wer zufriedene Kunden hat, braucht keine langen Laufzeiten! Und bevor jetzt die SEO’ler schreien, weil gerade SEO ja auch seine Zeit brauch, bevor man erste Ergebnisse in Google sieht: den Punkt des zeitlichen Rahmens bespreche ich gerne vorab mit meinen Kunden. Die meisten haben Verständnis dafür, dass man Google nicht von heute auf morgen beeinflussen kann und die, die dafür keine Geduld haben sind für langwierige SEO Maßnahmen ohnehin nicht geeignet.

Drum prüfe wie lange man sich bindet!

Ihr

Alexander Zotz

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Mittwoch, 24. März 2010

Gerade in der letzten Woche wurde ich nach einem Vortrag wieder von einigen Teilnehmern gefragt, wo man eine Domain günstig registrieren kann und welche Domain man am besten nutzen bzw. überhaupt registrieren sollte. Daher möchte ich heute auf diese beiden Punkte (die beide aus Sicht der Suchmaschinenoptimierung sehr wichtig sind) etwas näher eingehen.

Zuerst die einfache Antwort auf die Frage wo man seine Domain günstig registrieren sollte: Aus meiner Sicht und von zahlreichen meiner Kunden bestätigt, bietet der große Kölner Provider Host Europe ein Preis/ Leistungsverhältnis, dass sehr günstig ist für Domain und Webspace. Vor allem aber bezahlt man dort nur das, was man auch wirklich nutzt – d.h. einige Cent pro registrierter Domain und ggf. zusätzlich jeden Monat ein paar Euro für Webspace d.h. Speicherplatz für Homepage und E-Mail.

Was Sie in dieser Profilösung nicht finden werden, ist eine überladene Seite wie z.B. bei 1&1 die sich an jeden und doch an niemanden wirklich gut wendet. Besonders hervorzuheben sind kurze Vertragslaufzeiten und die Möglichkeit das aktuelle Produkt jederzeit auf ein Produkt mit weiteren Features umstellen zu können – d.h. die “Technik” wächst mit Ihnen mit. Außerdem eine wirklich benutzerfreundliche Administrationsoberfläche, auch für Laien verständliche FAQs für häufige Fragen – und wenn das nicht hilft gibt es eine kostenlose (!) Servicenummer bei der man a) auch jemanden = einen Menschen erreicht, der einem dann b) verständlich weiterhilft. Kurzum ist Host Europe meine ausdrückliche Empfehlung für die komplette Technik rund um Homepage, E-Mail & Co – für jedes Unternehmen von klein bis groß. Bei einem Providerwechsel wird übrigens sogar die einmalige Setupgebühr erlassen, meine Homepage und dieser Blog liegen auch genau dort! :-)

Nächste Frage: Was soll überhaupt registriert werden? Die beste Domain ist die, die Ihre Berufbezeichnung beinhaltet z.B. www.rechtsanwalt-schmidt.de oder www.makler-müller.de Warum? Weil Google es sehr schätzt, wenn Ihr Hauptsuchwort bereits im Domainnamen vorkommt (am besten noch vor Ihrem Namen an erster Stelle). Registrieren Sie diese in allen Varianten, d.h. mit und ohne Bindestrich und ggf. inkl. häufiger Vertipper. Keinen Sinn macht es hingegen, wie wild Ihre wichtigsten Keywords zu registrieren und darüber auf Ihre normale Homepage weiterzuleiten. Die Registrierung einzelner Keywords für Zwecke der Suchmaschinenoptimierung macht nur dann Sinn, wenn auf der entsprechenden Seite komplett neue, auf das Keyword genau zugeschnitte Inhalte hinterlegt werden (keine Kopie der normalen Homepage, bitte!) und diese Domain SEO-technisch komplett neu aufgebaut wird – was normal ein paar Tausend Euro pro Domain kosten dürfte. Meine Empfehlung: Aufs Wesentliche konzentrieren und nur 1 oder 2 Domains registrieren, der Rest schadet meist mehr als er hilft, wenn die technischen Weiterleitungen dahinter nicht sauber eingerichtet werden.

So, nun ist es raus wo Profis ihre Domain günstig registrieren und ich bitte um Verzeihung, dass Sie meinen Webauftritt entgegen der o.g. Regel nicht unter der Domain www.online-marketing-berater-alexander-zotz.de finden. Das alles einzugeben wollte ich Ihnen dann doch nicht zumuten!

Günstig kann also in diesem Fall auch mal gleichzeitig gut sein,

Alexander Zotz

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Mittwoch, 17. März 2010

In dieser Woche erhalten Sie als treuer Leser an dieser Stelle eine kleine kostenloste Checkliste mit Tipps für Ihr Online Marketing: 7 Tipps für erfolgreiches Online Marketing enthält alles, was gerade zum Start ins Thema wichtig ist. Drucken Sie sich die Liste am besten aus, und heften Sie gut sichtbar an Ihre Pinnwand o.ä.Und ganz wichtig: die Online Marketing Tipps, nutzen natürlich nur dem, der sich auch daran hält! :)

Online Marketing Tipps

Und bei weiteren Fragen, oder wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist,  finden Sie meine Kontaktdaten hier

Ihr

Alexander Zotz

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Donnerstag, 11. März 2010

Webdesign Preise sind so unterschiedlich wie in kaum einer anderen Dienstleistung. Die Preise für professionelles Webdesign fangen bei wenigen hundert Euro für kleinere Homepages & ähnliche Projekte an und reichen bis in die tausende, wenn nicht gar in den sechsstelligen Bereich wenn es um Webauftritte von großen Unternehmen geht. Wichter als der Preis ist jedoch die Qualität (!!!), die für den Preis X angeboten wird. Qualität, Qualität, Qualität! Möchte man eine 08/15 Homepage, die aussieht wie bei jedem anderen auch, oder möchte man sich schon durch ein indivuelles Design von der Masse abheben? Soll die Homepage gut in den Suchmaschinen gefunden werden?

Ich erlebe immer wieder Kunden, die mit einem vermeintlich “günstigen” Angebot für das Webdesign ihrer Homepage böse auf die Nase fallen. Denn erst wenn der Webdesigner seine Arbeit beendet hat (und seine Rechnung bezahlt wurde) und es darum geht, Neukunden über die eigene Homepage zu werben, zeigt sich das wahre Ausmaß des Schnäppchens. So ist oftmals keine zeitgemäße Programmierung verwendet worden – diese sollte möglichst aus xhtml & css bestehen und daher ist im Rahmen der Suchmaschinenoptimierung meist nicht viel zu erreichen. Im Gegenteil wird durch das dann gewonnene Wissen erkannt, dass gar eine neue – diesmal professionell aufgesetzte – Homepage notwendig ist. Damit ist das vermeintliche Schnäppchen de facto komplett rausgeworfenes Geld.

Bei einem Angebot inkl. Preis für Webdesign sollte also im Zweifel lieber etwas mehr bezahlt werden, anstatt hier am falschen Ende zu sparen und später die Konsequenzen tragen zu müssen. Generell würde ich aus meiner Erfahrung sagen, für die Homepage eines Dienstleister wie z.B. Berater, Anwälte usw. ist eine Flughöhe von 2.500 – 3.000 EUR angemessen als Preis für Webdesignund Programmierung einer Homepage. Es sollte tunlichst auf die Art der Programmierung geachtet werden – ein CMS nur bei echtem Bedarf und häufigen Änderungen, aber immer in sog. XHTML & CSS Programmierung. Und auch die Kreativität des Webdesigners sollte anhand von Referenzen geprüft werden.

Webdesign Preise müssen nicht überteuert sein, aber rechnen Sie einfach mal mit 20-30 Stunden Programmierarbeit für eine kleine bis mittlere Homepage und einem mittleren Stundensatz von 50-60 EUR. Dann sehen Sie, dass gute Arbeit nicht billig aber in jedem Fall ihren Preis wert ist. Schon bei der Auswahl eines professionellen Webdesigners unterstütze ich meine Kunden übrigens gerne, denn genau dort wird der Grundstein für den zukünftigen Erfolg im Online Marketing gelegt!

Was nix kostet is nix!

Alexander Zotz

PS: Aus trauriger Erfahrung (die meisten Kunden kommen dann zu mir, wenn es bereits schief ging und leider nicht schon vorab um sich eine Expertenmeinung einzuholen) kann ich sagen, dass ca. 90% aller günstigen Angebote einfach nur Schrott sind und daher selbst das wenige Geld nicht Wert. Ausnahmen bestätigen die Regel, aber auf die wird man als Laie nur selten treffen (auch wenn jeder meint, er bekäme es toll & günstig über einen Bekannten)…Finger weg davon!!!

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Dienstag, 16. Februar 2010

Eine professionelle Landingpage zu erstellen wird oftmals auf die leichte Schulter genommen: Dabei gilt es gerade bei der Erstellung der Landingpage einiges zu beachten, sofern diese dann auch für entsprechende Suchanfragen bei Google weit vorne in der Trefferliste landen soll. Hierzu wurde vor einigen Tagen ein interessanter Artikel veröffentlicht, der die wesentlichen Punkte – auf die es ankommt – hervorragend zusammen fasst. Einen Link zu diesem Artikel über die Kosten der Erstellung einer Landingpage und die grundsätzliche systematische Vorgehensweise finden Sie am Ende meines heutigen Eintrages.

Vorweg möchte ich noch eine Ergänzung zum Artikel vornehmen bzw. Ihnen meinen Rat hierzu mit auf den Weg geben:

Während im Artikel die üblichen Tools genannt werden, um Keywords zu recherchieren, verwende ich bei meinen Kunden gerne das zahlenmäßig zuverlässigste Tool von allen – Google Adwords. Denn dort kann in absoluten Zahlen abgelesen werden (natürlich nur sofern vorab eine entsprechende Kampagne läuft), für welche Keywords eine Landingpage wirklich Sinn macht und wo eine Landingpage nur rausgeworfenes Geld bedeutet. Kurzum: Learnings zu den wichtigsten Keywords durch Adwords ziehen und dann mit SEO die entsprechende Landingpage erstellen & optimieren. Außerdem kann hier ohne großen Aufwand durch testen verschiedener Anzeigentexte bereits vorab herausgefunden werden, mit welcher Description die Landingpage am besten erstellen werden sollte (natürlich zusätzlich zum eigentlichen Keyword) – sprich welche Useransprache am besten geklickt wird.

Was den Punkt der Kosten angeht, so ist die genannte Hausnummer wahrscheinlich auf Keywords in einem kompetitiven nationalen Umfeld zu beziehen. Im regionalen Bereich d.h. Beschreibung z.B. einer “Dienstleistung + Ortsangabe” wie “Friseur München”, “Anwalt Berlin”, “Steuerberater Hamburg” oder “Zahnarzt Düsseldorf” etc. oder bei homogener Zielgruppe läßt sich oftmals mit viel kleinerem Aufwand ein gleich guter Effekt bzw. Traffic erzielen…aber lesen Sie nun doch einfach selbst:

zum Artikel

Und nun viel Spaß beim Erstellen Ihrer ersten eigenen Landingpage – bei weiteren Fragen wissen Sie als treuer Leser ja an wen Sie sich wenden können! :)

Dank Landingpage zum Ziel!

Ihr

Alexander Zotz

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Donnerstag, 11. Februar 2010

Die Auswahl der richtigen Werbeagentur ist ein entscheidender, wenn nicht der entscheidende Punkt, für den zukünftigen Erfolg Ihres Marketing. Gerade im Online Marketing ist das Feld von schlechten bis hin zu sehr guten Agenturen sehr breit und oftmals können sich gerade die, die eigentlich nichts drauf haben, aber besonders gut verkaufen. Um die bestmögliche Wahl zu treffen sollten schon im Vorfeld Dinge betrachtet werden wie z.B. dass die Größe der Agentur zur Größe des Kunden – also Ihnen paßt. Auch der Standtortfaktor ist nicht zu unterschätzen – es arbeitet sich besser zusammen, wenn man auch regelmäßig zusammen am Tisch sitzt und Auge in Auge Rede und Antwort stehen muß.

Holen Sie soviele Angebote von Werbeagenturen bzw. Online Marketing Agenturen ein, wie Sie mögen – lassen Sie allerdings nach einer Vorauswahl nur 3 Kandidaten präsentieren. Man erkennt meist sehr schnell die Ausreißer, die Angebote die z.B. wegen zu hohem bzw. zu niedrigem Preis oder der generellen Qualität des Angebots aus der Reihe fallen. – Weg damit!

Achten Sie drauf, welche Agentur Sie (und alle anderen Kunden) lediglich mit 08/15 Geschwafel langweilt und welche Agentur bereits in der ersten Präsentation konkret auf Ihre Anliegen und Wünsche eingeht. Nach allen Präsentationen vor Ort empfiehlt es sich eine kleine Balanced Scorecard zu nutzen, um die Meinung der internen Entscheider zu einzelnen Kriterien festzuhalten und eine finale Entscheidung zu treffen. Übrigens auch ein gutes Mittel um sich gegenüber dem Einkauf oder der GF später einmal erklären zu können, warum die Entscheidung ausgerechnet auf Agentur XY gefallen ist.

Ein Beispiel für eine solche Matrix zur Auswahl einer Werbeagentur finden Sie zum kostenlosen Download hier. Sie können die Matrix nach Ihren Bedürfnissen anpassen, Kriterien, Anzahl der Entscheider usw. nach Ihren eigenen Vorstellungen anpassen. Die Einzelbewertungen erfolgt nach Schulnoten, das beste Bild ergibt sich, wenn Sie sich zwingen für jedes Kriterium einen 1., 2. und 3. Platz zu vergeben und die Notenskala dementsprechend breit nutzen. Freundlichkeitspunkte bzw. Noten helfen hier keinem weiter bei der Entscheidungsfindung, also seien Sie hart aber Gerecht in Ihrem Urteil.

Im Bereich Online Marketing, der ja mein Thema als Berater ist, begleite ich gerade solch strategisch extrem wichtige und kritische Übergangsprozesse zur Auswahl von Werbeagenturen und Agenturwechsel auch sehr gerne. Meine Kontaktdaten finden Sie hier.

Drum prüfe wer sich ewig bindet (bzw. lange + vor allem gut binden möchte)!

Ihr

Alexander Zotz

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Montag, 11. Januar 2010

Kennen Sie das? Die Leistungen der bisherigen Agentur reichen nicht (mehr) und daher ist die Zeit reif mal wieder zu wechseln. Es werden zahlreiche Angebote eingeholt, auch von der Agentur zu der der Chef einen “guten” Draht hat (weil er immer lecker zum Essen eingeladen wird). Dann werden die Leistungen kurz überflogen und wer nicht total aus dem Rahmen fällt und zu den 3 billigsten Angeboten gehört, wird eingeladen zum Schaulaufen.

Oftmals werde ich gefragt woran man eine gute Agentur erkennt und da bleibt leider nur: Dadurch, dass man früher bereits nachweisbar gute Erfahrungen in der persönlichen Zusammenarbeit gemacht hat. Bei der Auswahl einer neuen Agentur sehe ich mir inzwischen gerne die Köpfe, die später operativ am Hebel sind ganz genau an. Hintergrund: Marketingbudgets steigen oder werden in den Online-Kanal verlagert, alle Agenturen kommen aber mit der Besetzung durch qualifiziertes Personal gar nicht mehr nach. Gute Leute mit Erfahrung im Online Bereich sind schwer zu finden und fürstlich zu bezahlen. Also was nun? Die Lösung der meisten Agenturen: Kommet Ihr Studenten und Praktikanten, oh kommet doch all. Nichts gegen Studenten, aber ein Betreuer mit jahrelanger Erfahrung z.B. im SEM bei der Optimierung von Google Accounts kann einfach nicht durch einen Quereinsteiger aufgewogen werden. Aber: Was der Kunde nicht weiß…

Daher wird nachdem die Geschäftsführung freundlich grinsend und die Welt versprechend den Pitch gewonnen hat, oftmals nur die zweite und dritte Garde aufgefahren, und erst wenn das dem Kunden (der doch klüger ist als erwartet) nicht reicht, gehen vielleicht die Profis ans Werk und retten was zu retten ist. Daher prüfen Sie bei der Entscheidung für oder gegen eine neue Agentur gerade im SEM Bereich ruhig mal, wer da später operativ für Sie zuständig ist. Minimum 2-3 Jahre Erfahrung im Umgang mit ähnlich gelagerten Accounts sollten es schon sein. Ich selbst gehe inzwischen gerne dazu über, mir schlicht die Stellenanzeigen von Agenturen auf deren Homepage anzusehen, um mir einen ersten Eindruck zu verschaffen. Wenn sich hier nur Aushilfsjobs finden, darf man sich nicht wundern wenn trotz (oder eben gerade wegen) der günstigen Preise am Ende die Qualität nicht stimmt. Aber bis dahin ist locker wieder ein Jahr vergangen und dann geht das Agentur-Wechsel-Dich Spielchen von vorne los…

Drum prüfe wer sich länger bindet (bzw. binden möchte),

Alexander Zotz

PS: Gerade am Punkt Agenturauswahl schadet es übrigens nichts einen neutralen Berater dabei zu haben, der schon so einiges erlebt hat…

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Mittwoch, 02. Dezember 2009

Die richtige Online Marketing Strategie zu finden ist oftmals nicht einfach. Das liegt aber weniger daran, dass die Strategie an sich kompliziert wäre, sondern vielmehr daran die Notwendigkeit einer übergreifenden Online Marketing Strategie überhaupt erst zu erkennen in der Hektik des Alltages. Viele Unternehmen betreiben Online Marketing in unterschiedlichen Kanälen wie SEM, SEO, Affiliate Marketing, Display Advertising, E-Mail Marketing usw. aber ein umfassendes strategisches Konzept dahinter fehlt meistens. Das soll nicht heißen, dass man keine konkrete Sales-Ziele o.ä. für den jeweiligen Kanal definiert hat und diese auch regelmäßig überprüft. Aber wann welcher Kanal zum tragen kommt und wann welcher Kanal den anderen ablöst bzw. wo einer der anderen unterstützt – das steht nirgends geschrieben. Dabei greifen die Kanäle im Online Marketing – gerade bei Google wo einiges zusammenläuft – ineinander über. Hierzu ein Beispiel:

Alle Welt schreit nach SEO, danach dass die Homepage oder der Shop unbedingt super-suchmaschinenoptimiert sein muß um immer vorn zu sein bei Google. Im Rahmen der Erstellung einer individuellen Online Marketing Strategie frage ich meine Kunden dann gerne, auf welche Suchbegriffe genau denn die Seite XY optimiert werden soll. Dann gibt es meistens einen kurzen Moment der Sprachlosigkeit und ein schnelles “auf alle für uns wichtigen Suchworte” hinterher. Dies hilft aber selten weiter, daher lautet meine Empfehlung zunächst Google Adwords zu nutzen, um über einen längeren Zeitraum hinweg über diesen – im Gegensatz zu SEO – einfachen Weg erstmal anzutesten und herauszufinden, was genau denn die wichtigsten Keywords sind, über die guter (!) Traffic generiert wird. Anhand dieser Top Keywords kann dann im nächsten Schritt deren Umfeld sondiert werden. Zu manchen Begriffen sind die Wettbewerber schon schwer am Werk mit seo-optimierten Landingpages, bei anderen ist es ein Kinderspiel dort eine entsprechende Seite zu platzieren und zukünftig kostenlosen Traffic abzugreifen. Und Traffic abgreifen bedeutet im besten Fall die bisher großen Budgets für Google Adwords anderweitig einsetzen zu können – bei gleichem, vielleicht sogar besserem Umsatz!

Dies ist nur ein Beispiel dafür, wie z.B. die Kanäle SEO und SEM zusammen hängen, wie man sich durch eine geschickte Online Marketing Strategie massive Vorteile gegenüber den Wettbewerbern verschafft. Sollten Sie hierzu weitere Fragen haben oder mit meiner Unterstützung eine individuell auf Ihre Situation zugeschnittene Strategie erarbeiten wollen, so rufen Sie mich gerne an…wer aufhört sich selbst zu hinterfragen, hat schon verloren!

Besser mit Strategie als ohne Plan,

Alexander Zotz

PS: Haben Sie sich schon einmal Gedanken gemacht, was Display Advertising und Adserver mit Google Adwords und Affiliate Marketing zu tun haben? Nein? – Mehr dazu demnächst an dieser Stelle oder in der Fachpresse…

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Mittwoch, 04. November 2009

Regionales Marketing im Internet ist bereits heute sehr erfolgreich möglich. Egal ob Handwerk, Freie Berufe, Tourismus, kleine und mittlere Unternehmen etc. die regional agieren – viele kennen die hervorragenden Möglichkeiten noch nicht, die das Internet zur Kundenwerbung im regionalen Bereich bietet. Daher an dieser Stelle ein kurzer Hinweis auf Vorteile von Google Adwords, d.h. eigene Anzeigen in Google zu schalten und bei Suchbegriffen wie “Steuerberater Düsseldorf”, “Maler Köln”, “Hotel München” usw. angezeigt zu werden:

- gezielte Werbung mit minimalen Streuverlusten (die Nutzer sind ja bereits auf der Suche nach Ihnen, Sie müssen nur noch die Hand reichen!)

- regionale Begrenzung (es können ganz genau Städte bzw. Umkreisräume definiert werden, Google weiß (!), von wo der Internetnutzer ins Internet geht)

- frei einstellbares Budget (z.B. 10 EUR/ Tag), frei wählbare Uhrzeiten der Anzeigenschaltung (z.B. nur während Ihrer normalen Geschäftszeiten)

- keine dauerhaften Verpflichtungen zur Werbung (d.h. im Urlaub oder bei zu guter Auftragslage werden die Anzeigen einfach pausiert)

- genaue Erfolgskontrolle (wieviele Klicks auf die eigene Homepage gab es, wieviele Bestellung bzw. Aufrufe der Kontaktseite daraus etc.)

    Regionales Marketing im Internet ist also schon heute sehr erfolgreich machbar, man muss es aber auch tatsächlich tun. Bei weiteren Fragen oder der Einrichtung Ihrer ersten eigenen Werbekampagne im Internet stehe ich Ihnen als Google Adwords Profi gerne zur Verfügung. Weitere Informationen finden Sie hier.

    Packen Sie’s an!

    Alexander Zotz

    www.alexander-zotz.de

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    Freitag, 23. Oktober 2009

    Webkataloge ohne Backlinkpflicht sind ein wichtiger Bestandteil beim Linkaufbau für Ihre Homepage. Während es bereits eine große Zahl an kostenpflichtigen Webkatalogen und Branchenverzeichnissen gibt, gibt es auch einige die zwar kostenfrei sind, jedoch fordern dass man einen Link (meist von der eigenen Startseite) auf Sie setzt (Backlinkpflicht). Dies ist jedoch aus optischen Gründen meist nicht gewünscht, daher sollte man sich bei der Suchmaschinenoptimierung zunächst auf die Webkataloge konzentrieren, die kostenlos und ohne Backlinkpflicht sind.

    Hierfür stellt www.ranking-check.de eine hervorragende Liste bereit, die Ihnen zeigt welche Webkataloge ohne Backlinkpflicht zum Linkaufbau genutzt werden können. Da die Liste sehr umfassend ist, sollte man zunächst bei den Katalogen mit hohem Pagerank beginnen und sich nach unten durcharbeiten – am besten über mehrere Wochen verteilt. Auf diese Weise erhöhen Sie sukzessive die Relevanz Ihrer Homepage und werden bemerken, wie Ihre Homepage sich in den Suchergebnissen nach vorne bewegt. Die komplette Liste finden Sie hier

    Webkataloge ohne Backlinkpflicht zum Linkaufbau

    Die Backlinks sind jedoch nur ein Teil der Suchmaschinenoptimierung, zu allen weiteren Punkten die berücksichtigt werden müssen um bei Google nach vorn zu kommen, berate ich Sie gerne.

    Herzliche Grüße,

    Alexander Zotz

    PS: Kostenlos im Netz heißt meist mit Arbeit verbunden, dies gilt auch in diesem Fall! :)

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    Montag, 19. Oktober 2009

    Marketing für Rechtsanwälte ist heute ohne professionelles Online Marketing mit Schwerpunkt auf optimaler Sichtbarkeit in Google Adwords nicht mehr denkbar. Durch die problemlos mögliche regionale Ausrichtung der Marketing Aktivitäten im Internet und zugleich flexible Budgetgestaltung, ist Google der ideale Kanal um neue Mandanten zu gewinnen, da genau dort nach diesen Dienstleistungen gesucht wird. Während Marketing für Rechtsanwälte früher aus einem Eintrag im Branchenbuch bestand, bedeutet Marketing heute optimale Präsenz in Google zu haben – also genau dort, wo Ihre Dienstleistung auch gesucht wird.

    Daher finden Sie zum Thema Marketing für Rechtsanwälte ab sofort eine eigene Themenseite auf meiner Homepage. Gleiches gilt natürlich auch für Steuerberater, Ärzte und andere Freiberufler sowie für alle die regional tätig sind aber im Internet von potentiellen Kunden gesucht werden.

    Packen Sie es an!

    Alexander Zotz

    P.S: Bitte wundern Sie sich nicht über dieses Thema in eigener Sache…dieser Blog wird derzeit auf SEO-tauglichkeit getestet! :)

    Nachtrag vom 02.11.09: Tatsächlich ist dieser Artikel auf der ersten Seite beim Suchwort “marketing rechtsanwälte” in Google gelandet – der Beweis wie gut SEO funktionieren kann!

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    Mittwoch, 14. Oktober 2009

    Stellen Sie sich vor, Sie besitzen ein leeres Grundstück und möchten ein Haus drauf bauen lassen. Würden Sie dann der Baufirma bei der Beauftragung für das Haus auch gleich Ihr Grundstück mit übergeben? – Wahrscheinlich oder besser hoffentlich nicht!

    Genau dies ist jedoch im Internet oftmals die Regel: Die Agentur betreut die Homepage und weils so praktisch ist und ohnehin keiner bei dem ganzen Domainkram durchblickt, liegt die Domain mit dem zugehörigen Webspace samt aller E-Mail Adressen auch in Händen der Agentur. Alles kein Problem solange der Wind nicht dreht…

    Worst case: Insolvenz der Agentur, dann ist Holland in Not wenn die komplette Technik bei Ihrer Agentur liegt. Oder es bleibt eine Rechnung liegen und der Provider der Agentur gibt Ihre Domain wieder frei…und weg ist sie, wahrscheinlich direkt wieder gekauft von Dritten und kurzfristig nicht mehr zurückzuholen. Oder Sie wollen sich von der Agentur trennen, haben aber ohne Trennung von Hosting und Homepage keine Möglichkeit, einfach die Zugänge der Agentur zu kappen und Ihre Homepage in Sicherheit zu bringen?

    Damit all das gar nicht erst passiert, kümmern Sie sich bitte selbst (und nur Sie selbst!) um Ihre Domain inkl. zugehörigem Webspace. Melden Sie alles bei einem der großen Provider (z.B. Hosteurope) auf Ihren Namen und eigene Rechnung an, und erteilen Sie allen fleißigen Arbeitern an Ihrer Homepage lediglich einen sog. FTP Zugang zum Upload der Dateien der Homepage.

    Vorsicht ist besser als Nachsicht!

    Ihr

    Alexander Zotz

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    Dienstag, 22. September 2009

    Sie suchen nach der richtigen Strategie für’s E-Mail Marketing? Sie nutzen einen E-Mail Marketing Dienstleister zum Versand von Werbemails? Dann kramen Sie bitte jetzt mal dessen letzte Rechnung hervor und suchen nach den folgenden drei Buchstaben T-K-P. Gefunden? Ja wirklich? Dann rufen Sie folgende Nummer an: +49 (0) 211 387 379 – 21 …oder lesen alternativ hier weiter:

    Offen gesagt bin ich kein Freund von E-Mail Marketing, einfach weil Kampagnen mit brauchbarer Conversion nur sehr sehr selten anzutreffen sind. Schlimmer als das E-Mail Marketing (dass sie in jedem Fall erst dann in Angriff nehmen sollten, wenn das restliche Online Marketing ausgeschöpft ist) ist jedoch der oft damit verbundene TKP. TKP bedeutet TausenderKontaktPreis und ist ein prähistorisches Vehikel aus dem Printbereich. Ausser bei reinen Imagekampagnen, bei denen mögliche Sichtkontakte das Ziel sind, hilft der TKP nur der Kasse Ihres E-Mail Marketing Anbieters. State-of-the-art bei schlauen Kunden sind hier mindestens CPC Vergütungen oder PPS (Paypersale) oder Zwischenformen und Kombinationen der beiden.

    Ihr Anbieter macht da nicht mit? Dann suchen Sie sich einen anderen. Und ein Wort noch zum “Testversand” – hier können Sie sicher sein, dass dafür die besten Adressen aus dem Bestand genutzt werden, aber die Performance dann beim großen Rollout Ihrer Kampagne wahrscheinlich ziemlich in den Keller gehen wird.  Hier sollten Sie durch entsprechend leistungsabhänginge Vergütungsmodelle Vorsorge treffen. Also: Alle Augen und Ohren auf bei der nächsten E-Mail Kampagne…oder einfach mal auf einen Berater zurückgreifen, der Ihnen Tipps für eine erfolgreiche E-Mail Marketing Strategie gibt!

    Ihr

    Alexander Zotz

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    Donnerstag, 17. September 2009

    Immer wieder begegnet mir vor allem bei Neueinsteigern im Internet, egal ob größere Firmen oder KMU der Fall, dass nach dem Launch der Homepage die große Ernüchterung einsetzt weil User bzw. Traffic ausbleiben.

    Stellen Sie sich vor,  Sie bauen einen tollen Laden direkt an eine vielbefahrene Autobahn, allerdings gibt es genau an dieser Stelle noch keine Abfahrt, sodass alle Autos an Ihnen vorbeirauschen und der Laden leer bleibt. Würden Sie so einen Laden bauen? Wahrscheinlich nicht. Wenn sie es geschickt anstellen würden Sie wahrscheinlich zunächst darauf warten, dass die Autobahnausfahrt fertig ist und Ihren Laden erst dann eröffnen.

    Im Internet passiert leider genau das Gegenteil, es wird viel Geld in eine tolle Homepage investiert und für den Zugang zu Kunden über die “Autobahn” Google ist dann kein Geld mehr übrig. Dann wird das Fazit gezogen, dass sich über Internet ja eh keine Kunden gewinnen lassen und man daher auch nichts mehr investieren möchte.  Daher sind Sie gut beraten sich frühzeitig beraten zu lassen was Ihre Aktivitäten im Internet angeht. Für die Homepage tut es meist auch eine kleine, feine Lösung bei der auch noch genug Budget übrig bleibt dass in die Autobahnausfahrt investiert werden kann (die müssen sie im Internet nämlich selbst bauen!). Grober Richtwert: es muß mindestens die gleiche Summe für das Online Marketing in die Hand genommen werden wie für die Homepage selbst. Dann klappts auch mit der Neukundengewinnung über das Internet!

    Bei Fragen zur richtigen Strategie wenden Sie sich gerne an mich.

    Alexander Zotz

    P.S: Und Parkplätze vor dem Laden sollten auch vorhanden sein…analog der Suchmaschinenfreundlichkeit (SEO) der Homepage von Anfang an! :)

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    Mittwoch, 16. September 2009

    Haben Sie auch mehrere hundert oder gar tausend Publisher in Ihrem Affiliate Programm? Fällt es Ihnen schwer, den Überblick zu behalten und die zahlreichen “kleinen” Anfragen professionell zu bearbeiten? Dann nutzen Sie die 80/20 Regel die besagt, dass wahrscheinlich ähnlich wie bei Ihrem Kundenstamm 20% der Publisher für 80% der Umsätze verantwortlich sind. Warum also alle gleich behandeln, den Underperformern zuviel und den “dicken Fischen” dafür zu wenig Aufmerksamkeit widmen?

    Fangen Sie an, Ihren Publisherstamm zu differenzieren z.b. in A, B und C Publisher – wobei sich im Bereich A bis hinein nach B die wirklichen Umsatzbringer befinden. Erstellen Sie ein Kommunikationskonzept und differenzieren ggf. auch bei der Vergütung der Partner. Das Leistungsprinzip zählt, wer mehr leistet soll auch mehr verdienen. Wer ein A Partner ist erhält vielleicht einen direkten Ansprechpartner im Unternehmen selbst (und sie erhalten ganz nebenbei wertvolles Feedback von zugegeben manchmal etwas schwierigen Profis!), wohingegen sich B und C mit dem Kontakt zur Agentur begnügen müssen. A Partner erhalten zu Weihnachten ein kleines Präsent, der Rest lediglich eine E-Mail möglicherweise mit einem Gewinnspiel.

    Durch eine solche Struktur machen Sie Ihren Publisher Pool übersichtlicher und somit besser steuerbar. Wenn die Struktur erstmal steht ist es Ihnen dann auch möglich einzelne Publisher die bisher “nur” B Partner sind zu unterstützen und sie ggf. in Richtung A Partner zu trimmen. Und bei den C Partnern setzen Sie bitte ganz konsequent in regelmäßigen Abständen die Heckenschere an und stutzen Ihren Affiliate Baum ordentlich zurück damit der Stamm dicker werden kann!

    Gleiches gilt übrigens für die Anzahl an Netzwerken in denen Sie vertreten sind, man muß nicht auf jeder Hochzeit mittanzen (!!!) – lieber gezielt und professionell als überall mit mäßigem Eindruck vertreten…

    Viele Grüße,

    Alexander Zotz

    P.S: Mehr über meine Beratung zum Affiliate Marketing hier

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