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Archiv für die Kategorie ‘online marketing’
Donnerstag, 23. September 2010
Aus aktuellem Anlaß gibt es mit diesem Eintrag mal keinen nützlichen Tipp, sondern einen Blick hinter die Kulissen der Werbetreibenden im Internet. Geht es Ihnen auch so, dass manchmal eine Flut von Werbebannern über Sie hereinbricht egal wo Sie sich gerade im Netz tummeln – und zwar alle von den gleichen Anbietern? Zufall? Nein!
In den letzten Tagen habe ich auf der Suche nach Klamotten für den Winter mehrere Anbieter im Internet besucht, unter anderem den Shop von C&A und Zalando. Und plötzlich, wie durch Geisterhand, schreien mich seitdem Werbebanner genau dieser beiden Anbieter an. Und zwar auf sonstigen Portalen wie z.B. beim täglichen Check der lokalen Nachrichten auf den Seiten der Rheinischen Post. Na ja die machen halt verstärkt Werbung, mag der ein oder andere denken. Schön wär’s!
Denn diese Werbung ist personalisiert, d.h. beim Besuch der Shops wurde auf meinem Rechner ein sog. Cookie gespeichert. Eine kleine, meist nützliche Textdatei die z.B. dazu dient Formulare nicht immer neu ausfüllen zu müssen oder bei amazon mit Namen begrüßt zu werden. Werbetreibende setzen diese Cookies jedoch auch gezielt ein, um potentielle Kunden immer und immer wieder mit eigener Werbung anzusprechen. Der Marketingprofi weiß, dass es im Durchschnitt 7 Kontakte benötigt bis ein Kunde kauft. Diese Cookies der Anbieter werden dann von den Portalen ausgelesen, auf denen Sie sich informieren was in der Welt draußen so los ist. Und durch die Information “Der war schonmal im Shop von C&A” werden Ihnen prompt auch nur noch die Werbebanner von C&A eingeblendet – von Marketingprofis genau geplant – mit Zufall hat dies längst nichts mehr zu tun. Frequency Cap ist das Zauberwort hierzu.
Mich nervt das inzwischen tierisch, müßte ich nicht von berufswegen Werbung gucken, hätte ich längst eine Werbeblocker installiert. Auf die Spitze getrieben wird dies von Zalando, was aber nicht dazu führt dass ich dort kaufe. Zum einen wird das Sortiment nicht besser, auch nicht wenn man mich zum fünften Mal anschreit dort etwas zu kaufen. Zum anderen wirft dieser Anbieter mit Gutscheinen und Rabatten nur so um sich (das letzte aufbäumen eines toten Patienten?), 20% Rabatt, 35 EUR Rabatt und und und.
Das zeigt mir als Nutzer nur eines: Vollkommen überhöhte reguläre Preise, wer zum normalen Preis kauft ist dumm! Einen kleinen Ausflug in die Volkswirtschaftslehre kann ich mir dabei auch nicht verkneifen – als kleinen Tipp sozusagen: Durch zuviele Rabattaktionen (oder stetig sinkende Preise in der VWL) wird das Gegenteil vom Kauf ausgelöst: der Käufer zögert, weil er Angst hat dass es die gleiche Ware doch noch etwas günstiger geben könnte und er draufzahlt, wenn er jetzt gleich kauft. Kaufzurückhaltung im Fachchinesisch genannt. Und genau so geht es mir nun…
Ein Glück, dass die Sonne wieder da ist und die Winterjacke daher nicht sofort gekauft werden muß!
Ihr
Alexander Zotz
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Dienstag, 13. Juli 2010
Soeben ist mir ein echt toller Newsletter zugegangen, der alles, aber auch wirklich alles, auf den Punkt bringt was es zum Hype-Thema Social Media zu sagen gibt. Social Media dient der Imagebildung und Bekanntheit, aber nicht dem Verkauf bzw. der direkten Kundengewinnung als solchem!
Bitte lesen Sie hierzu den Original-Auszug des Newsletters aus der Xing-Gruppe “Methoden des Vertriebserfolgs”:
Das Internet hat in den letzten Jahren durch das Upgrade „Web 2.0“ massiv an Vielfalt und Interaktionsmöglichkeit gewonnen. Es ermöglicht nun einen ungleich vielfältigeren Dialog rund um Produkte, Dienstleistungen, Erfahrungen, Erlebnisse usw.
SOCIAL MEDIA ist deshalb natürlich in aller Munde und tritt zunehmend in Konkurrenz zur klassischen, unternehmensgesteuerten Werbung. Der Endverbraucher greift damit aktiv in den Prozess der Markenkommunikation ein. Für Unternehmen birgt das zwar einige Risiken, vor allem aber auch Chancen. Meinungsäußerungen zu Produkten und Marken können aufgrund ihrer Authentizität und Glaubwürdigkeit besser überzeugen als klassische Werbung und bieten Interessierten zudem Orientierung und mehr Transparenz.
Gleichwohl stellt ist es für viele langjährig bestehende Unternehmen schwierig, ihre vorhandenen Kundenkontakte sinnvoll ins SOCIAL WEB zu übertragen und daraus dann auch echte Mehrwerte für alle Seiten zu generieren. Denn darauf kommt es aus unserer Sicht an. Eine Facebook-Seite nur um der Facebook-Seite Willen, ist wohl eher eine sinnlose Facebook-Seite.
Und die zwei Kernfragen im Gruppenkontext sind:
1. Ist SOCIAL MEDIA als Verkaufsinstrument geeignet?
Wir meinen NEIN. Verkaufen werden immer Verkäufer. In einem Geschäft, in einem Büro, bei uns zu Hause oder in einem virtuellen Verkaufsraum. Es ist schwer vorstellbar, dass sich jemand beispielsweise bei Facebook registriert, um etwas zu kaufen. Zumindest nicht direkt.
SOCIAL MEDIA sind Plattformen für Communities, die sich mit Produkten, Unternehmen und anderen Themen kritisch auseinander setzen und darüber Inhalte produzieren. Es werden persönliche Erfahrungen weitergegeben die dann zu einem Verkauf führen KÖNNEN.
SOCIAL MEDIA ist ein Kommunikationsinstrument, kein Verkaufsinstrument, kein Werbeinstrument.
Nicht viel anders als normale Gespräche, oder?
2. Ist SOCIAL MEDIA für die Job- und Personalsuche geeignet?
Wir meinen JA. Web 2.0-Plattformen wie XING, Facebook oder LinkedIn werden die Strukturen im Recruiting nachhaltig verändern. 72 Prozent der Unternehmen planen, in Zukunft stärker in sozialen Netzwerken zu rekrutieren. Der zunehmende Fachkräftemangel zwingt vor allem spezialisierte Firmen, ihr Employer-Branding auf den entsprechenden Plattformen auszubauen.
Uns interessiert wie immer Ihre persönliche Meinung. Schreiben Sie was Sie zu diesem brandaktuellen Thema an Erfahrungen gesammelt haben und wie Sie mit dem Thema umgehen.
Eine erfolgreiche wünscht Ihnen
Ihr
Michael L*
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Dieser Newsletter wurde von Moderator Michael L* für die Gruppe “Methoden des Vertriebserfolgs” verfasst.
Besuchen Sie hier die Gruppe: http://www.xing.com/net/vertriebserfolg/
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Mittwoch, 16. Juni 2010
Haben Sie sich schonmal gefragt, wer sich eigentlich für die technische Programmierung interessiert, die hinter jeder Homepage steckt? Ihnen fällt niemand ein? Ich sag es Ihnen: Google und alle anderen Suchmaschinen haben ein großes Interesse daran, dass hier gute Arbeit geleistet wird. Warum? Weil hier der Unterschied zwischen der Qualität der einzelnen Websites deutlich wird – auch wenn sie wahrscheinlich rein optisch allesamt “gut” aussehen. Vergleichen Sie es mit einem Gebrauchtwagen, der optisch sehr gut aussieht aber vielleicht nur oberflächlich bearbeitet worden ist und eigentlich Schrott. Wenn es im Rahmen des Ranking bei Google darum geht, wer “oben” steht, haben Seiten die einen sog. validen Quellcode haben meist die Nase vorn.
Wie erkennt man nun aber ob die eigene Website einen sauberen Quellcode aufweist? Ganz einfach, das weltweite Konsortium genannt W3C, dass sich mit der Programmierung für das Internet beschäftigt, bietet ein kostenloses Tool zum Check und vor allem zur Anzeige von Fehlern auf der eigenen Homepage. Den sog. W3C Validator finden Sie hier, alles was Sie tun müssen ist die URL der Seite einzugeben, die Sie prüfen lassen möchten. Dann sehen sie entweder eine grüne Meldung oder aber eine rote Meldung nebst den Fehlern, die bei der Programmierung gemacht wurden. Diese gilt es im Falle eines Falles so lange zu beheben, bis Ihnen der Validator “grünes” Licht gibt.
Nutzen Sie dieses Tool intensiv, um die Qualität Ihres Programmieres zu testen und bestehen Sie auf fehlerfreier Arbeit ggf. Nacharbeit. Ich nutze das Tool übrigens auch gern, wenn meine Kunden von mir ein Angebot eines externen Suchmaschinenoptimierers prüfen lassen wollen. Lassen Sie einfach dessen eigene Homepage überprüfen und sehen sich das Ergebnis an. Sollten hier schon Fehler vorhanden sein – wohlgemerkt auf der Homepage des Suchmaschinenoptimierer höchst selbst bzw. seinen Referenzen – können Sie sich die Qualität der Arbeit, die er für Sie leisten möchte, an einer Hand ausrechnen!
Valider Quellcode – dann klappt’s auch mit Google!
Alexander Zotz
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Mittwoch, 26. Mai 2010
Telegate Media…oder wie man Google Adwords Kunden vergrault!
In dieser Woche möchte ich Ihnen einen Fall schildern, der mir gerade vor ein paar Tagen begegnet ist: Ein frustrierter Kunde, der sich von einem sog. “Mediaberater” der Telegate Media das blaue vom Himmel bzw. bei Google hat versprechen lassen. Die Telegate Media ist übrigens sog. “autorisierter Reseller” von Google Adwords in Deutschland…wobei sich meiner Meinung nach Google keinen Gefallen damit tut, den Leuten systematisch vorzuführen, dass Adwords Anzeigen nur rausgeworfenes Geld sind. Genau das Gegenteil ist nämlich der Fall, wenn ein echter Profi die Betreuung etc. des Adwords Accounts übernimmt.
Aber zu den Fakten zurück: Telegate Media (besser bekannt unter Klicktel bzw 11880) bietet den Kunden, die sich für einen Eintrag in den Auskunftsdatenbanken interessieren als optionale Möglichkeit auch Anzeigen bei Google Adwords an. Wobei man statt “bietet an” auch “drängt auf” sagen könnte – bei mir hat man es übrigens auch schon versucht! Am Telefon wird den Kunden soviel tolles in Sachen Google versprochen, dass ich darauf an dieser Stelle gar nicht näher eingehen möchte. Fakt ist, dass man das Adwords Paket ab 49,90 EUR buchen kann, sodass Anzeigen bei Google für einen geschaltet werden. Laufzeit 12 Monate und bitte 3 Monate vor Ablauf kündigen, wer die Schnauze voll hat. Zum Zusammenhang zwischen der Seriösität bzw. dem Erfolg von Angeboten liegt ein älterer Eintrag in diesem Blog vor, den Sie hier finden. Auf den Punkt gebracht: Wer durch seine Dienstleistung seine Kunden glücklich macht, braucht keine Vertragslaufzeiten!
49,90 EUR? Das ist doch ein Schnäppchen, oder? Und das inklusive des Aufwandes für laufende Betreuung & Optimierung und des eigentlichen Budgets für die Google Anzeigen, die pro Klick mit um 2 EUR z.B. für einen Steuerberater zu Buche schlagen. Rechnen wir mal nach und gehen davon aus, dass die Betreuung und Optimierung von einem edlen Ritter gratis erbracht wird und nur Google daran “verdient” 50:2 = 25 Klicks (=Besucher für die eigene Homepage) pro Monat. Haben wir also 25 Besucher, von denen aber selbst bei hochprofessionell aufgesetzten Kampagnen und Homepage nur 1 oder 2 überhaupt zum Telefon greifen, um z.B. den Steuerberater anzurufen. Denn nicht allen gefällt die Homepage, die Nase des Steuerberaters etc. FAZIT: Monatliche Ausgaben in Höhe von 50 EUR für nix (im kleinsten Paket!), über 12 Monate hinweg macht 600 EUR. Stolzes Sümmchen, oder?
Diese 600 EUR in Händen eines Adwords Profis, der Sie ganz gezielt betreut und nicht nur ein Callcenter-Verkäufer bzw. “Mediaberater” ist, würde Ihnen tatsächlich einige Kunden bringen. Das Mittel meiner eigenen Kunden aus dem Bereich der Steuerberater genommen, so ca. 5-10 Stück. Und somit eine sehr lohnende Investition, um neue Mandanten zu gewinnen!
Weitere Informationen und Meinungen von ehemaligen Kunden finden Sie hier
Bitte entschuldigen Sie, aber auch diese Woche ist wieder eine “Was nichts kostet ist nichts”-Woche in Sachen Internetdienstleistungen. Treue Leser kennen diese Weisheit ja schon aus den Bereichen der Suchmaschinenoptimierung und des Webdesigns. Haben wir einmal mehr die Bestätigung und sagen Dankeschön an die Telegate Media!
Erfolgreiche Werbung ist kein Schnäppchen, aber eine lohnende Investition zum fairen Preis!
Alexander Zotz
PS: Für alle Profis – der Kunde erhält sogar eine sog. “Auswertung”: Eine A4 Seite, auf der im vorliegenden Fall steht “Ihre Anzeige wurde 7776 potentiellen Kunden angezeigt”. Damit sind die Impressions gemeint, die Bezeichnung potentielle Kunden ist m.E. lächerlich bis unverschämt (wenn ich mit einem Plakat quer durch die Innenstadt laufe, kann ich auch nicht von potentiellen Kunden sprechen). Und “46 potentielle Kunden haben auf Ihre Anzeige geklickt” (=Klicks). Macht eine overall Klickrate (CTR) von 0,59 % an der man ablesen kann wie schlecht das Konto dahinter geführt ist. Sicherlich lassen sich nicht immer hohe CTRs erzielen, aber eine 2, 3 oder höher sollte schon vor dem Komma stehen, wenn das Konto professionell geführt wird!
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Dienstag, 06. April 2010
Immer wieder reagieren meine Kunden verwundert, wenn Sie dem Angebot entnehmen, dass meine “Vertragslaufzeit” gar keine Vertragslaufzeit ist, sondern die Zusammenarbeit jeden Monat beendet werden kann – falls sich der gewünschte Erfolg einmal nicht einstellt. Gerade bei den qualitativ höchst unterschiedlichen Anbietern, die sich allesamt der “Suchmaschinenoptimierung” (SEO) rühmen sind Vertragslaufzeiten von bis zu 24 Monaten keine Seltenheit. Das gilt sowohl für den kleinen Hinterhof-SEO’ler aber und Tatsache (leider) auch für große deutsche Online- und Performance Marketing Spezialagenturen, die es eigentlich besser wissen sollten.
Ihnen allen fehlt meist ein entscheidender Punkt: den Erfolg in der Sache, der den Kunden automatisch bei der Stange hält. Darum wird der Kunde stattdessen durch Laufzeiten gebunden um nicht zu sagen gefesselt, sodass er – bevor er dann endlich irgendwann das Weite bzw. einen brauchbaren Anbieter suchen kann – zumindest noch ein paar Euros da läßt. Und währenddessen wird bereits der nächste dumme Kunde gesucht, der sich auf warme Worte und das Laufzeitspielchen einläßt. Es gibt so einige Firmen die dauerhaft gut mit diesem Geschäftsmodell leben!
Drum achten Sie beim nächsten Angebot eines Dienstleisters ruhig mal auf genau diesen Punkt: Denn wer zufriedene Kunden hat, braucht keine langen Laufzeiten! Und bevor jetzt die SEO’ler schreien, weil gerade SEO ja auch seine Zeit brauch, bevor man erste Ergebnisse in Google sieht: den Punkt des zeitlichen Rahmens bespreche ich gerne vorab mit meinen Kunden. Die meisten haben Verständnis dafür, dass man Google nicht von heute auf morgen beeinflussen kann und die, die dafür keine Geduld haben sind für langwierige SEO Maßnahmen ohnehin nicht geeignet.
Drum prüfe wie lange man sich bindet!
Ihr
Alexander Zotz
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