Archiv für März 2010


Mittwoch, 24. März 2010

Gerade in der letzten Woche wurde ich nach einem Vortrag wieder von einigen Teilnehmern gefragt, wo man eine Domain günstig registrieren kann und welche Domain man am besten nutzen bzw. überhaupt registrieren sollte. Daher möchte ich heute auf diese beiden Punkte (die beide aus Sicht der Suchmaschinenoptimierung sehr wichtig sind) etwas näher eingehen.

Zuerst die einfache Antwort auf die Frage wo man seine Domain günstig registrieren sollte: Aus meiner Sicht und von zahlreichen meiner Kunden bestätigt, bietet der große Kölner Provider Host Europe ein Preis/ Leistungsverhältnis, dass sehr günstig ist für Domain und Webspace. Vor allem aber bezahlt man dort nur das, was man auch wirklich nutzt – d.h. einige Cent pro registrierter Domain und ggf. zusätzlich jeden Monat ein paar Euro für Webspace d.h. Speicherplatz für Homepage und E-Mail.

Was Sie in dieser Profilösung nicht finden werden, ist eine überladene Seite wie z.B. bei 1&1 die sich an jeden und doch an niemanden wirklich gut wendet. Besonders hervorzuheben sind kurze Vertragslaufzeiten und die Möglichkeit das aktuelle Produkt jederzeit auf ein Produkt mit weiteren Features umstellen zu können – d.h. die “Technik” wächst mit Ihnen mit. Außerdem eine wirklich benutzerfreundliche Administrationsoberfläche, auch für Laien verständliche FAQs für häufige Fragen – und wenn das nicht hilft gibt es eine kostenlose (!) Servicenummer bei der man a) auch jemanden = einen Menschen erreicht, der einem dann b) verständlich weiterhilft. Kurzum ist Host Europe meine ausdrückliche Empfehlung für die komplette Technik rund um Homepage, E-Mail & Co – für jedes Unternehmen von klein bis groß. Bei einem Providerwechsel wird übrigens sogar die einmalige Setupgebühr erlassen, meine Homepage und dieser Blog liegen auch genau dort! :-)

Nächste Frage: Was soll überhaupt registriert werden? Die beste Domain ist die, die Ihre Berufbezeichnung beinhaltet z.B. www.rechtsanwalt-schmidt.de oder www.makler-müller.de Warum? Weil Google es sehr schätzt, wenn Ihr Hauptsuchwort bereits im Domainnamen vorkommt (am besten noch vor Ihrem Namen an erster Stelle). Registrieren Sie diese in allen Varianten, d.h. mit und ohne Bindestrich und ggf. inkl. häufiger Vertipper. Keinen Sinn macht es hingegen, wie wild Ihre wichtigsten Keywords zu registrieren und darüber auf Ihre normale Homepage weiterzuleiten. Die Registrierung einzelner Keywords für Zwecke der Suchmaschinenoptimierung macht nur dann Sinn, wenn auf der entsprechenden Seite komplett neue, auf das Keyword genau zugeschnitte Inhalte hinterlegt werden (keine Kopie der normalen Homepage, bitte!) und diese Domain SEO-technisch komplett neu aufgebaut wird – was normal ein paar Tausend Euro pro Domain kosten dürfte. Meine Empfehlung: Aufs Wesentliche konzentrieren und nur 1 oder 2 Domains registrieren, der Rest schadet meist mehr als er hilft, wenn die technischen Weiterleitungen dahinter nicht sauber eingerichtet werden.

So, nun ist es raus wo Profis ihre Domain günstig registrieren und ich bitte um Verzeihung, dass Sie meinen Webauftritt entgegen der o.g. Regel nicht unter der Domain www.online-marketing-berater-alexander-zotz.de finden. Das alles einzugeben wollte ich Ihnen dann doch nicht zumuten!

Günstig kann also in diesem Fall auch mal gleichzeitig gut sein,

Alexander Zotz

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Mittwoch, 17. März 2010

In dieser Woche erhalten Sie als treuer Leser an dieser Stelle eine kleine kostenloste Checkliste mit Tipps für Ihr Online Marketing: 7 Tipps für erfolgreiches Online Marketing enthält alles, was gerade zum Start ins Thema wichtig ist. Drucken Sie sich die Liste am besten aus, und heften Sie gut sichtbar an Ihre Pinnwand o.ä.Und ganz wichtig: die Online Marketing Tipps, nutzen natürlich nur dem, der sich auch daran hält! :)

Online Marketing Tipps

Und bei weiteren Fragen, oder wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist,  finden Sie meine Kontaktdaten hier

Ihr

Alexander Zotz

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Donnerstag, 11. März 2010

Webdesign Preise sind so unterschiedlich wie in kaum einer anderen Dienstleistung. Die Preise für professionelles Webdesign fangen bei wenigen hundert Euro für kleinere Homepages & ähnliche Projekte an und reichen bis in die tausende, wenn nicht gar in den sechsstelligen Bereich wenn es um Webauftritte von großen Unternehmen geht. Wichter als der Preis ist jedoch die Qualität (!!!), die für den Preis X angeboten wird. Qualität, Qualität, Qualität! Möchte man eine 08/15 Homepage, die aussieht wie bei jedem anderen auch, oder möchte man sich schon durch ein indivuelles Design von der Masse abheben? Soll die Homepage gut in den Suchmaschinen gefunden werden?

Ich erlebe immer wieder Kunden, die mit einem vermeintlich “günstigen” Angebot für das Webdesign ihrer Homepage böse auf die Nase fallen. Denn erst wenn der Webdesigner seine Arbeit beendet hat (und seine Rechnung bezahlt wurde) und es darum geht, Neukunden über die eigene Homepage zu werben, zeigt sich das wahre Ausmaß des Schnäppchens. So ist oftmals keine zeitgemäße Programmierung verwendet worden – diese sollte möglichst aus xhtml & css bestehen und daher ist im Rahmen der Suchmaschinenoptimierung meist nicht viel zu erreichen. Im Gegenteil wird durch das dann gewonnene Wissen erkannt, dass gar eine neue – diesmal professionell aufgesetzte – Homepage notwendig ist. Damit ist das vermeintliche Schnäppchen de facto komplett rausgeworfenes Geld.

Bei einem Angebot inkl. Preis für Webdesign sollte also im Zweifel lieber etwas mehr bezahlt werden, anstatt hier am falschen Ende zu sparen und später die Konsequenzen tragen zu müssen. Generell würde ich aus meiner Erfahrung sagen, für die Homepage eines Dienstleister wie z.B. Berater, Anwälte usw. ist eine Flughöhe von 2.500 – 3.000 EUR angemessen als Preis für Webdesignund Programmierung einer Homepage. Es sollte tunlichst auf die Art der Programmierung geachtet werden – ein CMS nur bei echtem Bedarf und häufigen Änderungen, aber immer in sog. XHTML & CSS Programmierung. Und auch die Kreativität des Webdesigners sollte anhand von Referenzen geprüft werden.

Webdesign Preise müssen nicht überteuert sein, aber rechnen Sie einfach mal mit 20-30 Stunden Programmierarbeit für eine kleine bis mittlere Homepage und einem mittleren Stundensatz von 50-60 EUR. Dann sehen Sie, dass gute Arbeit nicht billig aber in jedem Fall ihren Preis wert ist. Schon bei der Auswahl eines professionellen Webdesigners unterstütze ich meine Kunden übrigens gerne, denn genau dort wird der Grundstein für den zukünftigen Erfolg im Online Marketing gelegt!

Was nix kostet is nix!

Alexander Zotz

PS: Aus trauriger Erfahrung (die meisten Kunden kommen dann zu mir, wenn es bereits schief ging und leider nicht schon vorab um sich eine Expertenmeinung einzuholen) kann ich sagen, dass ca. 90% aller günstigen Angebote einfach nur Schrott sind und daher selbst das wenige Geld nicht Wert. Ausnahmen bestätigen die Regel, aber auf die wird man als Laie nur selten treffen (auch wenn jeder meint, er bekäme es toll & günstig über einen Bekannten)…Finger weg davon!!!

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Mittwoch, 03. März 2010

Vielleicht haben Sie die neuerliche Aufregung über das Verwenden von Webanalysetools wie z.B. Google Analytics auf Homepages auch mitbekommen. Falls nicht, hier eine entsprechende Meldung dazu:

http://www.heise.de/resale/meldung/BVDW-Einsatz-von-Google-Analytics-nur-mit-Datenschutzhinweis-rechtmaessig-209321.html

Und wenn wir mal diesen Nebenkriegsschauplatz verlassen, geht es den Datenschützern einzig und allein darum gegen Google zu schießen (mit allem was sich gerade so anbietet), eben weil Google Google ist. Die beanstandete Vorgehensweise ist schon von Beginn des Internets an Standard und gängige Praxis! Jeder Provider bietet für jede Homepage eine anonyme (!) Statistik an zum Nutzerverhalten. Für mich zeigt das nur, wie wenig Ahnung man unter den Datenschützern wirklich von der Materie hat. Irgendwie peinlich, oder?

Mir wäre es lieber, wenn diese Herren sich weniger um meine anonymen Daten kümmern würden, sondern vielmehr um meine kompletten echten Kontaktdaten (inkl. Bankverbindung!) die von Unternehmen munter durch die Weltgeschichte verkauft werden!!! Aber es macht sich natürlich besser gegen Google zu schießen, als gegen die schwarzen Schafe der deutschen Wirtschaft! ;)

Ich hol mir jetzt nen Schoko-COOKIE aus der Küche…bevor diese auch noch verboten werden…

Alexander Zotz

PS:

Wer trotzdem auf Nummer sicher gehen möchte kann diesen Hinweis (aus den AGB von Google Analytics) ins Impressum der eigenen Homepage einbauen:

„Diese Website benutzt Google Analytics, einen Webanalysedienst der Google Inc. („Google“). Google Analytics verwendet sog. „Cookies“, Textdateien, die auf Ihrem Computer gespeichert werden und die eine Analyse der Benutzung der Website durch Sie ermöglichen. Die durch den Cookie erzeugten Informationen über Ihre Benutzung dieser Website (einschließlich Ihrer IP-Adresse) wird an einen Server von Google in den USA übertragen und dort gespeichert. Google wird diese Informationen benutzen, um Ihre Nutzung der Website auszuwerten, um Reports über die Websiteaktivitäten für die Websitebetreiber zusammenzustellen und um weitere mit der Websitenutzung und der Internetnutzung verbundene Dienstleistungen zu erbringen. Auch wird Google diese Informationen gegebenenfalls an Dritte übertragen, sofern dies gesetzlich vorgeschrieben oder soweit Dritte diese Daten im Auftrag von Google verarbeiten. Google wird in keinem Fall Ihre IP-Adresse mit anderen Daten von Google in Verbindung bringen. Sie können die Installation der Cookies durch eine entsprechende Einstellung Ihrer Browser Software verhindern; wir weisen Sie jedoch darauf hin, dass Sie in diesem Fall gegebenenfalls nicht sämtliche Funktionen dieser Website vollumfänglich nutzen können. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit der Bearbeitung der über Sie erhobenen Daten durch Google in der zuvor beschriebenen Art und Weise und zu dem zuvor benannten Zweck einverstanden.“

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