06. April 2011

Die Firma Euroweb mit dem Angebot der kostenlosen Homepage hat heute über die Nachfrage eines meiner Kunden wieder einmal meinen Weg gekreuzt. Aus juristischen Gründen bitte ich Sie als Leser sich einfach selbst ein Bild zu machen, bevor Sie irgendetwas unterschreiben. Einfach mal bei Google recherchieren und vor allem hellhörig werden bei folgendem Angebot, egal wie die aktuell gültige Firmenbezeichnung lautet:

  • Ihnen wird eine kostenlose Homepage, Unternehmensvideo u.ä. angeboten, z.B. als Referenzkunde
  • Es gibt einen Vertreterbesuch vor Ort oder auch die telefonische Variante (bei Selbständigen sind auch mündliche Verträge gültig und können nicht wie bei Verbrauchern widerrufen werden!)
  • drängen auf Ihre Unterschrift unter einen Vertrag

Immer wenn etwas kostenlos angeboten wird solle man sehr skeptisch sein. In der Rolle als Verbraucher schenken Sie demjenigen, der Ihnen sagt Sie hätten ein Auto gewonnen normal keinen Glauben – viele Selbstständige glauben aber treudoof daran, dass man Ihnen eine kostenlose Homepage schenkt.

Faustregel: Was nix kostet is nix!

Ihr

Alexander Zotz

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19. Februar 2011

Eine neue Abmahnwelle schwappt durch’s Land: Diesmal trifft es Homepage- und Shop-Betreiber, die den berühmten “Gefällt mir” Button von Facebook auf ihren Seiten integriert haben. Warum? Weil Facebook eine bisher beispiellose Sammlung an persönlichen Daten aufbaut, nach Einbindung des Buttons auch diverse Daten von Besuchern des externen Shops (!) erhält – aus erster Hand. Die oft kritisierten Aktivitäten von Google fallen dagegen übrigens eher in die Kategorie “Kinderkram”! :-)

Wer keine Abmahnung riskieren möchte, sollte daher entweder auf den Button verzichten, oder aber seine Datenschutzerklärung entsprechend “öffnen”. Weitere Informationen zum Thema finden Sie hier

Holzauge, sei wachsam!

Ihr

Alexander Zotz

PS: Als Nicht-Freund von Facebook bleiben Sie auf meiner Homepage auch weiterhin davon verschont…

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01. November 2010

Google Maps Optimierung nun das Maß aller Dinge!

Die Google Maps Optimierung hat bisher eine “Nebenrolle” im regionalen Online Marketing gespielt. Vor einigen Tagen hat Google jedoch massive Veränderungen an den Suchergebnisseiten vorgenommen, sodass die Suchmaschinenoptimierung der eigenen Homepage für regionale Suchanfragen (=Branche/Dienstleistung+Stadt) in den Hintergrund rückt und zugleich die Google Maps Optimierung stark an Bedeutung gewinnt.

Um Präsenz bei Google zu bekommen, gibt es ab sofort nur noch 2 Möglichkeiten für regionale Dienstleister. An eigenen Google Anzeigen über Adwords führt kein Weg mehr vorbei (interessant sind hier nur noch die Plätze 1-3, der Rest ist für die Suchenenden quasi nicht mehr wirklich sichtbar). Und wer in der glücklicken Lage ist, in der Google Maps Liste der regionalen Anbieter zu sein, der erhält den Besucherzustrom kostenlos. “Normale” Suchergebnisse sind zukünftig kaum mehr relevant, denn es werden nur noch 2-3 Ergebnisse im sichtbaren Bereich angezeigt und hier tummeln sich nach wie vor andere Branchenverzeichnisse, an denen man nur schwer vorbeikommt mangels Gewicht der eigenen Homepage.

Google Maps Optimierung – über 30 Kriterien fließen in die Rangfolge ein

Während die Anzeigenplätze erkauft werden können, so fließen im Rahmen der Google Maps Optimierung über 30 Kriterien in die letzendliche Rangfolge der Ergebnisse ein. Ein wichtiger Punkt hierbei sind konsistente Daten zum Unternehmen (d.h. z.B. die 100% gleiche Firmenbezeichnung in Auskunfts- und Branchenverzeichnissen) und vor allem die Meinung Ihrer Kunden. In Deutschland gilt es noch überhaupt erst einmal Kundenmeinungen aufzubauen, in den USA sind wir schon weiter, denn dort zählt nicht nur die schlichte Anzahl sondern auch die durchschnittliche Bewertung, die Ihre Kunden Ihnen beimessen.

Auch wenn die Google Maps Optimierung nur bedingt durchgeführt werden kann, relativ mühsam ist, so sind alle fein raus, die dort genannt werden. Je nach Branche müssen ohne die Google Maps Optimierung alternativ 400-600 EUR pro Monat in Adwords Anzeigen gesteckt werden um auf ähnliche Besucherzahlen für die eigene Homepage zu kommen. Eine gute Position bei den Google Maps Ergebnissen ist daher Gold wert für die Kundengewinnung über das Internet!

Herzliche Grüße,

Alexander Zotz

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20. Oktober 2010

Online Marketing im Mittelstand – Anschluss verpaßt?

Das Online Marketing im Mittelstand und bei kleinen, vorwiegend regional tätigen Unternehmen wie z.B. im Handwerk scheint nach wie vor auf der Stelle zu treten. Laut aktueller Studie des Branchenverbandes Bitkom ist auch in 2010 immer noch jedes 5. Unternehmen ohne eigene Präsenz im Web, geschweige denn nutzt das Internet darüber hinaus gar als Kanal zur Kundengewinnung.

Dabei eignet sich das Internet wie kein anderes Medium für regional begrenzte, zielgenaue Werbung. So läßt sich z.B. eine Anzeigenkampagne bei Google in einem Radius von wenigen Kilometern eingrenzen, d.h. nur derjenige der mit seinem Rechner innerhalb dieser Grenze ins Internet geht bekommt die Werbung angezeigt. Ein großer Hebel für alle, die regionale Dienstleistungen anbieten. Auch im europäischen Vergleich hinkt das Online Marketing des Mittelstand in Deutschland hinterher – führend sind hier wie so oft die skandinavischen Länder. Weitere Details finden Sie in der Studie selbst.

Online Marketing im Mittelstand – für nahezu jedes Unternehmen sinnvoll!

Und falls Sie auch noch zu den “Offlinern” gehören – lassen Sie sich zumindest einmal beraten welche Möglichkeiten das Internet ganz speziell für Sie bietet. Es wird nahezu alles bei Google gesucht und genau hier wäre eine erste Möglichkeit bei der Kundengewinnung über das Internet anzusetzen.

Ihr

Alexander Zotz

Dies ist ein Artikel zum Thema Online Marketing Mittelstand

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23. September 2010

Aus aktuellem Anlaß gibt es mit diesem Eintrag mal keinen nützlichen Tipp, sondern einen Blick hinter die Kulissen der Werbetreibenden im Internet. Geht es Ihnen auch so, dass manchmal eine Flut von Werbebannern über Sie hereinbricht egal wo Sie sich gerade im Netz tummeln – und zwar alle von den gleichen Anbietern? Zufall? Nein!

In den letzten Tagen habe ich auf der Suche nach Klamotten für den Winter mehrere Anbieter im Internet besucht, unter anderem den Shop von C&A und Zalando. Und plötzlich, wie durch Geisterhand, schreien mich seitdem Werbebanner genau dieser beiden Anbieter an. Und zwar auf sonstigen Portalen wie z.B. beim täglichen Check der lokalen Nachrichten auf den Seiten der Rheinischen Post. Na ja die machen halt verstärkt Werbung, mag der ein oder andere denken. Schön wär’s!

Denn diese Werbung ist personalisiert, d.h. beim Besuch der Shops wurde auf meinem Rechner ein sog. Cookie gespeichert. Eine kleine, meist nützliche Textdatei die z.B. dazu dient Formulare nicht immer neu ausfüllen zu müssen oder bei amazon mit Namen begrüßt zu werden. Werbetreibende setzen diese Cookies jedoch auch gezielt ein, um potentielle Kunden immer und immer wieder mit eigener Werbung anzusprechen. Der Marketingprofi weiß, dass es im Durchschnitt 7 Kontakte benötigt bis ein Kunde kauft. Diese Cookies der Anbieter werden dann von den Portalen ausgelesen, auf denen Sie sich informieren was in der Welt draußen so los ist. Und durch die Information “Der war schonmal im Shop von C&A” werden Ihnen prompt auch nur noch die Werbebanner von C&A eingeblendet – von Marketingprofis genau geplant – mit Zufall hat dies längst nichts mehr zu tun. Frequency Cap ist das Zauberwort hierzu.

Mich nervt das inzwischen tierisch, müßte ich nicht von berufswegen Werbung gucken, hätte ich längst eine Werbeblocker installiert. Auf die Spitze getrieben wird dies von Zalando, was aber nicht dazu führt dass ich dort kaufe. Zum einen wird das Sortiment nicht besser, auch nicht wenn man mich zum fünften Mal anschreit dort etwas zu kaufen. Zum anderen wirft dieser Anbieter mit Gutscheinen und Rabatten nur so um sich (das letzte aufbäumen eines toten Patienten?), 20% Rabatt, 35 EUR Rabatt und und und.

Das zeigt mir als Nutzer nur eines: Vollkommen überhöhte reguläre Preise, wer zum normalen Preis kauft ist dumm! Einen kleinen Ausflug in die Volkswirtschaftslehre kann ich mir dabei auch nicht verkneifen – als kleinen Tipp sozusagen: Durch zuviele Rabattaktionen (oder stetig sinkende Preise in der VWL) wird das Gegenteil vom Kauf ausgelöst: der Käufer zögert, weil er Angst hat dass es die gleiche Ware doch noch etwas günstiger geben könnte und er draufzahlt, wenn er jetzt gleich kauft. Kaufzurückhaltung im Fachchinesisch genannt. Und genau so geht es mir nun…

Ein Glück, dass die Sonne wieder da ist und die Winterjacke daher nicht sofort gekauft werden muß! :-)

Ihr

Alexander Zotz

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